Themenvorschau für Ausgabe 11/2017

Liebe Leser, liebe Kunden, 

ich begrüße Sie und präsentiere erste spannende Einblicke in unsere Novemberausgabe KTM 11.

Neben unserem Medizintechnik-Special berichten wir über papierloses Dokumentenhandling, Sparen durch Spracheingabesysteme, Warehousing der Zukunft, wirtschaftliche Umbaumaßnahmen und vieles mehr.

Außerdem liegt KTM 11 am Fachpressestand folgender Veranstaltungen aus:
· Augsburger Perspektiven, Augsburg
· Medica, Düsseldorf
· DIVI-Kongress, Leipzig
· Konferenz "Die zentrale Notaufname", Berlin
· FISI-Symposium, Frankfurt

Wir haben wieder viel vor, mit einer unübersehbaren Anzeige in KTM 11 auch Sie.

Beste Grüße,

Ihre

Nicola Aschendorf

 

Special Medizin- und Diagnosetechnik

Alles auf einen Blick
Die Luxemburger Herzklinik INCCI verfügt über einen modernen Hybrid-OP. Durch die Installation von Röntgenanlagen direkt im Arbeitsraum ermöglicht er minimal-invasive Operationen, wie zum Beispiel die Implantation von Herzklappen. Hierfür werden eine gute Röntgendarstellung und eine hohe Bildqualität benötigt. Um bei diesen lebenswichtigen Verfahren auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, vertraute das INCCI auf eine bildtechnische Gesamtlösung.

Für die ,Stechnadel‘ im Heuhaufen
In Kliniken gewinnt die ultraschallgeführte (US) Regionalanästhesie (RA) zunehmend an Akzeptanz. Doch Anwender beklagen immer noch Defizite bei Ausstattung und Handhabung der marktgängigen Systeme und ihrer Einbindung in den klinischen Arbeitsablauf. Zwei renommierte Medizintechnikunternehmen sind nun eine Entwicklungspartnerschaft eingegangen. Das erste Ergebnis dieser Allianz ist ein mobiles Ultraschallsystem, das es in sich hat.

Smarte Radiologie
Medizinische Befunde sind Gegenstand vielfältiger Kommunikationsprozesse und spielt bei Ärzten untereinander sowie gegenüber Patienten eine zentrale Rolle. So wird der Befund eines einzelnen onkologischen Patienten an zahlreiche Personen geschickt, die in Diagnose, Behandlung, Nachsorge oder Dokumentation der Erkrankung involviert sind. Mit der richtigen Software funktioniert auch hier so manches einfacher, strukturierter und somit effizienter.

Dreidimensionale OP-Planung
Die digitale Planung von Operationen ist aus der Orthopädie nicht mehr wegzudenken: wegen der automatischen, vollständigen Dokumentation, der deutlich höheren Qualität gegenüber Filmen und Schablonen und der spürbaren Zeitersparnis. Die neue Möglichkeit, am Bildschirm drei- statt wie bisher zweidimensional zu planen, verspricht einen großen Gewinn.

Kapazität deutlich erweitert
Mit zwei neuen OP-Robotersystemen der neuesten Generation erweitert das St. Antonius-Hospital im westfälischen Gronau das dortige Center for Robotic Medicine Germany (CRMG) seine Kapazitäten von bereits rund 1.700 roboterassistierten Operationen jährlich. Damit spezialisiert sich das Krankenhaus weiter als Expertenzentrum im Bereich der roboterassistierten minimal-invasiven Chirurgie in der Urologie, Gynäkologie und Allgemeinchirurgie.

Mit 7 Tesla in die klinische Routine
Siemens Healthineers ist stolz auf den ersten Ultrahochfeld-Magnetresonanztomografen mit CE-Zulassung. Damit soll eine leichte Integration in das klinische Umfeld möglich werden. So wird ein neuer Detailgrad für muskuloskeletale und neurologische Applikationen auf dem weiteren Weg hin zur Präzisionsmedizin erreicht.

IT-Systeme

Besorgniserregendes Bettgeflüster
IT-Systeme von Kliniken sind begehrte Ziele für Hacker, wie jüngste Attacken zeigen. Sie zählen zu den besonders zu schützenden kritischen Systemen, die unter die Kritis-Verordnung fallen. Wie anfällig die IT in Krankenhäusern sein kann, zeigt ein realer Fall, den Sie in KTM 11 ,bestaunen‘ können.

Lax kostet Geld
Mit der EU-DSGVO werden ab Mai 2018 die Datenschutzregelungen europaweit vereinheitlicht. Mögliche konkrete Auswirkungen für den Gesundheitsbereich lassen sich heute aufgrund fehlender Anwendungspraxis und nationaler Konkretisierungsspielräume bisher noch nicht abschließend feststellen. Aber: Ein laxer Umgang mit dem Schutz sensibler Patientendaten kann Gesundheitseinrichtungen künftig finanziell weitaus empfindlicher treffen als bisher.

Gesundheitswesen als Risikogruppe
Viele IT-Verantwortliche werden 2016 als das Jahr der Ransomware-Angriffe in Erinnerung behalten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) spricht in Bezug auf den Gesundheitssektor von einer „äußerst verletzbaren Branche“. In der Tat haben viele Einrichtungen ein schwieriges Jahr hinter sich, und eine Entspannung ist auch für die nächsten Jahre nicht in Sicht.

Digitale Neuausrichtung
Die Diakonie in Südwestfalen ist mit rund 3.500 Mitarbeitern und 100 verschiedenen Einrichtungen einer der großen konfessionellen Gesundheits- und Sozialdienstleister in Deutschland. Ein Siegener Unternehmen hat für die Diakonie eine neue Strategie zum Dokumentenhandling entwickelt, um die bislang papierbasierten Verwaltungsprozesse in dezentralen Strukturen digital zu optimieren.

Management

Gutes Geld generieren

Was nach 5-Sterne-Hotel klingt, wie z. B. Lounge-Ecke oder Edel-Bad, ist auch in Krankenhäusern anzutreffen. Diese setzen bewusst auf hochwertige Wahlleistungsangebote mit luxuriösen Einbettzimmern und davon profitieren nicht nur die Patienten. Vor allem für Krankenhäuser verbirgt sich hier die Chance, unabhängig von der medizinischen Ausrichtung und den Restriktionen des KHG, des KHEntG und der BPflV, beträchtliche Zusatzeinnahmen zu generieren.

Offen über Effizienz sprechen

Kliniken stehen unter ökonomischem Druck, doch nicht alle Sparpotenziale sind immer ausgeschöpft. Laut aktueller Zeitsparstudie beklagen 57 Prozent der befragten 200 Klinikärzte, dass sich Patientenentlassungen in ihrem Haus häufig verzögern aufgrund noch nicht abgeschlossener Dokumentation. Solche und ähnliche Szenarien müssten allerdings nicht sein, wenn… Spracheingabesysteme verwendet würden.

Logistik

Neue Runde mit neuem Release
Das Klinikum Nürnberg setzt beim Warehousing zur Versorgung aller Bedarfsstellen des Konzerns auf ein Warehouse Management System (WMS) aus Berlin. Mit einem neuen Upgrade sehen sich das Krankenhaus und seine Tochterfirmen weiterhin für die Zukunft gerüstet.

Hygiene und Sterilisation

Trinkwasserhygiene im Krankenhaus

Das Krankenhaus Düren setzt seit mehr als zwei Jahren auf ein Desinfektionsmittel in seiner Trinkwasseranlage. Das Besondere daran: Im Gegensatz zu vielen anderen Verfahren sei das Mittel laut Hersteller kein Gefahrenstoff sowie günstiger als andere und übertreffe die gesetzlichen Vorgaben. Es wird vor Ort mit in einem selektiven Ionentauscher im Elektrolysezelle-Verfahren aus Wasser und Salz gewonnen.

Facility Management

Design trifft Diskretion
Türen sind nicht nur Gebäudeelemente, die Diskretion und Sicherheit leisten, sondern können neben den technischen Finessen auch noch schön aussehen. Aus dem Spektrum eines Herstellers im Raum Stuttgart hat das St. Josefs-Klinikum in Potsdam mit feinem Blick ausgewählt.

Bakterien auf der Spur
Mikrobiologische Untersuchungen auf unterschiedliche Bakterien als Punkt 2 der Beurteilung von Trinkwasserinstallationen mittels Wasseruntersuchungen lassen sich nach unterschiedlichen Probeentnahmevorschriften durchführen. In diesem Beitrag der KTM wird exemplarisch auf wichtige Aspekte zur Bestimmung der allgemeinen Koloniezahl und der Anzahl von Legionellen eingegangen.

Umbaumaßnahme mit Strahlenschutz
Immer wieder müssen Röntgenräume umgerüstet oder verlegt werden. Eine schnelle und wirtschaftliche Lösung ist der Umbau mit neuartigen Gipsplatten inklusive rückseitiger Bleifolienkaschierung, wie das Krankenhaus Alrijne zeigt. Damit lassen sich ohne großen Aufwand die geforderten Abschirmungen im Trockenbau realisieren.