Professor Dr. Patrick Orth
Professor Dr. Patrick Orth ©Mühlenkreiskliniken

Orth wird Klinikdirektor in Bad Oeynhausen

/ KTM-Redaktion / Personalie

Mit Prof. Dr. Patrick Orth begrüßt die Auguste-Viktoria-Klinik (AVK) in Bad Oeynhausen einen international renommierten Experten als neuen Direktor der Universitätsklinik für Allgemeine Orthopädie. Der Spezialist für Endoprothetik, gelenkerhaltende Chirurgie und Tumororthopädie tritt ab dem 1. März 2025 die Nachfolge von Prof. Dr. Christian Götze an und übernimmt den Lehrstuhl für Orthopädie an der Ruhr-Universität Bochum.

Orth studierte von 2001 bis 2007 Humanmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg. Er promovierte 2009 mit einer Arbeit zur Verbesserung der Knorpelreparatur durch Gentransfer und habilitierte 2014 zum Thema „Die Rolle des subchondralen Knochens bei der Reparatur osteochondraler Defekte“. Im Jahr 2019 wurde ihm die außerplanmäßige Professur an der Universität des Saarlandes verliehen. Zusätzlich erwarb er 2022 den Master of Health Business Administration (MHBA) an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine berufliche Laufbahn begann Orth mit Tätigkeiten in angesehenen Kliniken im In- und Ausland, er absolvierte verschiedene Fellowships im europäischen und angloamerikanischen Ausland. Über viele Jahre hinweg arbeitete er am Universitätsklinikum des Saarlandes, zuletzt als Leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie. Seine klinischen Schwerpunkte umfassen die Primär- und Revisionsendoprothetik, die Tumororthopädie sowie die gelenkerhaltende Chirurgie mit Umstellungsosteotomien und Knorpelreparaturverfahren.

Sein Ziel sei es, „die AVK als Zentrum für hochspezialisierte orthopädische Versorgung und universitäre Exzellenz weiterzuentwickeln. Dies umfasst die Behandlung komplexer Krankheitsbilder, die Einführung innovativer Behandlungskonzepte und eine Steigerung der Fallzahlen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit wird dabei eine zentrale Rolle spielen“, so Orth.

Im klinischen Bereich wird der Schwerpunkt auf der Primär- und Wechselendoprothetik sowie der Entwicklung neuer Konzepte hinsichtlich Gelenkerhalt und Nachbehandlung liegen. Ergänzt wird das durch den Aufbau interdisziplinärer Strukturen, etwa in der Tumororthopädie, um eine noch umfassendere Versorgung der Patienten zu gewährleisten.