Rauschert ist CTO am Uniklinikum Dresden
/ KTM-Redaktion / Personalie
Im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat André Rauschert die Position des Chief Transformation Officers (CTO) übernommen. Mit der neuen Stelle setzt der Maximalversorger auf die Ausrichtung seiner Prozesse in Richtung des vielseitigen Potenzials von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. André Rauschert wechselt von der Fraunhofer Gesellschaft an das Uniklinikum. „Um zukunftsfähig zu bleiben und auch künftig eine Patientenversorgung auf Spitzenniveau anbieten zu können, brauchen wir eine Transformationsstrategie, die alle Mitarbeitenden mitnimmt“, so Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand. Man müsse digitale Lösungen voranbringen und Strukturen nachhaltig verändern, um Patienten den Zugang zu einer besseren, moderneren Versorgung zu ermöglichen. Den Einsatz von Künstlicher Intelligenz dürfe man dabei nicht ausblenden.
Neben Rauschert kümmert sich zusätzlich Dr. Ralf Schönherr um die Unternehmensentwicklung. Beide sollen eng zusammenarbeiten und zudem mit den Verwaltungsleitungen der Kliniken und administrativen Leitungen der Zentren in engem Austausch stehen. Das Ziel: In herausfordernden Zeiten sollen Ideen für optimierte Prozesse entwickelt und interdisziplinär umgesetzt werden. Die Unternehmensstrukturen und Abläufe sollen modern und technologieoffen weiterentwickelt, dabei Redundanzen vermieden werden. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz böten dabei wertvolle Möglichkeiten, heißt es aus dem Klinikum. Statt singulär voneinander getrennt, sollen Organisationentwicklung, administrative Prozesse und Technologie – wie der Einsatz von Robotik und KI – dabei ganzheitlich gedacht und umgesetzt werden.
Möglich macht dieses Engagement auch die Stiftung Hochschulmedizin. Sie hat im vergangenen Jahr eine Spende von der GCP-Service International erhalten, die die zunächst dreijährige Stelle für einen Chief Transformation Officer ermöglicht. „Wir sind sehr dankbar für dieses Engagement und die Spende, die gezielt auf die Zukunftsfähigkeit der Universitätsmedizin Dresden setzt. Dieses Vertrauen wollen wir zurückgeben, indem wir schnell Prozesse im Sinne der Transformation anschieben“, so Prof. Platzbecker.
Dieser Beitrag stammt aus dem KTM-Newsletter im Mai 2026. Melden Sie sich hier kostenlos an, um keine News aus der Branche mehr zu verpassen!