Todt neu am St. Gertrauden-Krankenhaus
/ KTM-Redaktion / Personalie
Prof. Dr. med. Ingo Todt leitet seit Anfang November die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde das Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus in Berlin. Er folgt auf Prof. Dr. med. Oliver Kaschke, der im April dieses Jahres in den Ruhestand gegangen ist.
Todt studierte an der Medizinischen Hochschule Hannover und war anschließend 17 Jahre am Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn tätig. Danach wechselte er an die Universitätsklinik Bielefeld, wo er zuletzt die kommissarische Leitung der HNO-Klinik an der medizinischen Fakultät Ostwestfalen-Lippe innehatte.
Todt ist ein international ausgewiesener Spezialist in der Versorgung von Hör- und Gleichgewichtsstörungen. Zu seinen Schwerpunkten zählen die restgehörerhaltende Cochlea-Implantat-Chirurgie, robotergestützte Eingriffe sowie kombinierte Operationen im Bereich der lateralen Schädelbasis, wie z. B. bei Akustikusneurinomen. Ergänzt wird sein Profil durch tiefgehende Expertise in der Hörgenetik und in der Anwendung von Augmented Reality zur Hörrehabilitation. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Versorgung von Patienten mit komplexen onkologischen Fragestellungen innerhalb eines Kopf- Hals-Tumorzentrums.
Auch auf dem Gebiet der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie – insbesondere bei Rhinoplastiken – verfügt Todt über umfassende operative Erfahrung. Weitere Spezialgebiete sind komplexe Mittelohrchirurgie (etwa bei Paragangliomen und Felsenbeincholesteatomen), die Versorgung mit Zungenschrittmachern bei obstruktiver Schlafapnoe sowie Tumoren im Bereich der Frontobasis und Laterobasis.