Operieren mit Blick ins Grüne

Bild: Klinikum Dortmund

Seit Anfang April ist am Klinikum Dortmund ein neues OP-Zentrum in Betrieb. Mit dem Gebäude, das rund 25 Millionen Euro gekostet hat, erhält das Klinikum den derzeit NRW-weit technisch modernsten OP-Trakt. Auch architektonische Raffinessen wie etwa Tageslicht-Fensterfronten in den elf OP-Sälen (‚Operieren mit Blick ins Grüne‘) machen den Anbau zu einem Highlight für den Medizinstandort Dortmund. „Mit dem neuen OP-Zentrum sind wir gut gerüstet für die Zukunft und können unsere führende Expertise als Maximalversorger noch einmal deutlich ausbauen“, sagt Marcus Polle, Vorsitzender der Geschäftsführung im Klinikum Dortmund. 7.800 Quadratmeter Fläche auf zwei Ebenen sind durch den neuen Trakt entstanden. In den elf OP-Sälen wurden im Sinne eines ‚Smart Hospitals‘ die modernsten Diagnose- und Therapiegeräte verbaut, die es derzeit auf dem Markt gibt. Viele Medizintechnik-Firmen, die dort ihre Anlagen installiert haben, sehen das OP-Zentrum daher auch als deutschlandweites Referenzobjekt. So können die Operateure dank ausgeklügelter Kommunikationstechnik in mehreren OP-Sälen gleichzeitig zugeschaltet werden – etwa, wenn während eines Eingriffs eine Zweitmeinung gebraucht wird. Zwei der elf OP-Einheiten sind Hybrid-Säle und mit jeweils 73 Quadratmetern gut anderthalb Mal so groß wie die übrigen Säle. Dort werden unter anderem aufwändige Gefäßoperationen vorgenommen.

Die neuen OP-Säle werden von vielen Disziplinen im Haus genutzt, unter anderem von den Kliniken für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, Urologie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Hier kann man sich einen Eindruck von den neuen OP-Sälen verschaffen und 360 Grad swipen

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