Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG): Technologieverbände erhoffen sich Digitalisierungsschub in Krankenhäusern

Das KHZG ist Ende Oktober 2020 in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wird das durch die Regierungskoalition im Juni 2020 beschlossene „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ umgesetzt. Der Bund stellt drei Milliarden Euro Fördermittel bereit, damit Krankenhäuser in moderne Notfallkapazitäten, Digitalisierung und IT-Sicherheit investieren können. Die Länder und/oder die Krankenhausträger sollen weitere Investitionsmittel in Höhe von 1,3 Milliarden Euro aufbringen, sodass sich das Gesamtfördervolumen auf bis zu 4,3 Milliarden Euro beläuft.

Die vier Technologieverbände bvitg, BVMed, SPECTARIS und ZVEI sehen in dem KHZG das große Potenzial, die medizinische Versorgung in den deutschen Krankenhäusern mithilfe moderner Technologien zu verbessern. „Dass der Gesetzgeber der Verbesserung der Versorgung durch innovative Lösungen eine solch zentrale Bedeutung beimisst, unterstützen wir sehr", so die Vertreter der Verbände, Sebastian Zilch (bvitg), Dr. Marc-Pierre Möll (BVMed), Marcus Kuhlmann (SPECTARIS) und Hans-Peter Bursig (ZVEI).

„Die bis zu 4,3 Mrd. Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds müssen nunmehr schnell und unbürokratisch von Krankenhausträgern und Ländern abgerufen und in konkrete, nutzenstiftende Digitalisierungsprojekte überführt werden. Nur so können sie den dringend notwendigen Digitalisierungsschub in den deutschen Krankenhäusern auslösen“, so die Verbände.

Details über förderfähige Vorhaben in der Förderrichtlinie (Download über die Webseite des Bundesamts für Soziale Sicherung BAS): www.bundesamtsozialesicherung.de/de/themen/foerdermittelrichtlinie/

Anträge können die Länder bis zum 31.12.2021 beim BAS stellen.

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