Asklepios Klinik St. Georg Hamburg: Neue Angiografie-Anlage für verbesserte und schonende interventionelle Gefäßversorgung

Vor Kurzem hat die Asklepios Klinik St. Georg Hamburg nach umfangreichen Baumaßnahmen eine neue Angiografie-Anlage zur Versorgung ihrer Gefäßpatienten in Betrieb genommen. Mit der Anlage „Azurion 7 C20“ von Philips ersetzt sie eine der zwei bestehenden Angiografie-Anlagen im Zentrum für Herz- und Gefäßmedizin. Patient:innen und Behandlerteam profitieren von den Vorteilen der hochmodernen Medizintechnik: Denn die neue Anlage liefert Bilder in sehr hoher Auflösung und die Strahlenbelastung ist um bis zu 40 Prozent reduziert, ganz besonders bei der kontrastmittelsparenden Angiografie mit Kohlendioxid.

„Wir freuen uns, unseren Klinikstandort auch im Bereich der Angiologie weiter zu stärken und unseren Gefäßpatienten mit dem neuen Gerät ein verbessertes Behandlungsangebot machen zu können“, sagt Thomas Rupp, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik St. Georg. „Die neue Anlage ist die modernste, die es aktuell auf dem Markt gibt, mit erheblichen Vorteilen sowohl für den Patienten als auch den behandelnden Arzt“, so Prof. Dr. Sigrid Nikol, Chefärztin der Klinischen und Interventionellen Angiologie der Asklepios Klinik St. Georg.

Mithilfe der radiologischen Bildgebung der Angiografie und unter Einsatz von Kontrastmittel können Gefäße im menschlichen Körper sichtbar gemacht werden. In der Regel wird hierzu ein Katheter über die Leiste oder den Ellenbogen in die Arterie eingeführt. Die Angiografie ermöglicht neben diagnostischen Eingriffen auch therapeutische Interventionen in minimal-invasiver Technik, zum Beispiel Katheterbehandlungen von Aneurysmen, Dissektion, Engstellen oder Anomalien der Aorta, Arterien und der großen Venen. Sie ist insbesondere für die immer älter werdenden Patienten vorteilhaft, für die eine konventionelle Operation oft mit einem Risiko verbunden wäre. Durch die schonenden Prozeduren sind keine großen Schnitte erforderlich und damit ist eine schnellere Genesung möglich.

Alle notwendigen Systeme sind vollständig in die neue Anlage integriert und stehen auf einem speziellen Großbildmonitor parallel zur Verfügung. Über ein zentrales Touchscreen-Modul, das sich direkt am Untersuchungstisch befindet, können die Mediziner:innen direkt auf spezielle Diagnostik- und Therapie-Tools zugreifen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit einer Navigation durch das Gefäßsystem und das Messen des Blutflusses – zudem können 3D-Rotationsangiografien erstellt werden, was zur Beurteilung insbesondere bei komplexen Gefäßstrukturen besonders wichtig ist. Besondere Vorteile der neuen Angiografie-Anlage: Die Strahlenbelastung ist durch den Einsatz hochmoderner Digitaltechnik und Filterung für die Patienten und das Behandlungsteam um bis zu 40 Prozent reduziert. Zudem bietet die Anlage die Möglichkeit, Kohlendioxid als Kontrastmittel zu nutzen – dieses Verfahren kommt insbesondere bei Patient:innen mit eingeschränkter Nierenfunktion zum Einsatz, da hierbei kein oder nur sehr wenig jodhaltiges Röntgenkontrastmittel appliziert werden muss.

Dem Zentrum für Herz- und Gefäßmedizin der Asklepios Klinik St. Georg, in dem Spezialisten der Kardiologie, Angiologie, Gefäßchirurgie, Sportmedizin und Prävention eng zusammenarbeiten, stehen folgende medizinische Großgeräte für eine bestmögliche Versorgung von Herz- und Gefäßpatient:innen zur Verfügung: sechs Herzkatheterlabore (davon vier Elektrophysiologische Labore), zwei Angiografie-Anlagen und zwei Hybrid-Operationssäle.

Video: Prof. Dr. Nikol in einem Videointerview zum Thema „Aneurysmen ohne OP behandeln“: www.youtube.com/watch?v=7SClU2QeTSQ

Bild: Neue Angiographie-Anlage „Azurion 7 C20“ der Asklepios Klinik St. Georg

Bildquelle: Asklepios

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