Auszeichnung herausragender Projekte – Deutscher Preis für Patientensicherheit geht in die nächste Runde

Mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit würdigt und unterstützt das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) jedes Jahr innovative Ansätze im Bereich der Patientensicherheit. Die mit insgesamt 19.500 Euro dotierte Auszeichnung richtet sich an Akteure im Gesundheitswesen, die sich mit besonderen Ideen und Projekten für die Förderung einer neuen Sicherheitskultur einsetzen.

Ausgezeichnet werden Projekte, die die Patientensicherheit in der eigenen Einrichtung stärken, die auf eine Verbesserung von Versorgungsstrukturen abzielen, Modelle zur Förderung der patientenzentrierten Kommunikation oder Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement. Ausdrücklich erwünscht sind Projekte, die sich auf die Bewältigung der Coronakrise und die Förderung und den Einsatz digitaler Techniken beziehen. Bewerben können sich Kliniken, Praxen, Pflegedienste, Apotheken, Healthcare-Anbieter, Verbände, Organisationen, Gesundheitsämter und Krankenkassen.

Unter den Einsendern wählt eine fachkundige Jury aus den Bereichen Pflege, Ärzteschaft, Apotheke, Selbsthilfe, Kostenträger und Patientensicherheitsforschung zusammen mit Vertretern der Initiatoren drei Preisträger aus. Erstmalig wird auch ein Nachwuchsförderpreis für eine Dissertation, Bachelor- oder Masterarbeit vergeben, der mit 500 Euro dotiert ist.

Verliehen wird der Preis für Patientensicherheit in Zusammenarbeit des APS mit seinen Kooperationspartnern, dem Ecclesia Versicherungsdienst, der MSD Sharp & Dohme GMBH, der B. Braun und der Thieme Gruppe. Die Schirmherrschaft hat Irmgard Gürkan, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Bewerbung bis 2. November 2020 an: ausschreibung@aps-ev.de.

Infos: www.aps-ev.de/dpfp/

Über das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS):

Vertreter der Gesundheitsberufe, ihrer Verbände, der Patientenorganisationen sowie aus Industrie und Wirtschaft haben sich im Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Plattform zur Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen. Zusammen entscheiden und tragen sie die Projekte und Initiativen des Vereins. Das APS wurde im April 2005 als gemeinnütziger Verein gegründet. Es setzt sich für eine sichere Gesundheitsversorgung ein und widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Verbreitung dazu geeigneter Methoden.

Bildquelle: APS e.V./ Rémi

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