Bayern setzt bei Pandemie-Bekämpfung auf künstliche Intelligenz von Canon

Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat zehn Kliniken im Freistaat mit hochmodernen Computertomografen für Covid-19 Untersuchungen ausgestattet

In der Corona-Pandemie kommt einer schnellen, zuverlässigen und zugleich patientenfreundlichen Lungenuntersuchung eine tragende Rolle zu. Bereits seit dem Frühjahr hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege deshalb zehn hochmoderne Computer-Tomografiesysteme (CT) von Canon Medical erworben und sukzessive in Kliniken im Freistaat installiert. Der Einsatz künstlicher Intelligenz bringt Vorteile für Anwender und Patienten: durch eine verbesserte Bildqualität und eine präzise gesteuerte Dosisreduktion.

Die Aquilion Prime SP CT-Systeme scannen eine Lunge in nur zwei Sekunden und arbeiten mit der neuesten Rekonstruktionstechnologie, die auf KI und Deep Learning basiert und kurz als „AiCE“ (Advanced intelligent Clear-IQ Engine) bezeichnet wird. Diese Software ist darauf trainiert, Signal und Rauschen zu unterscheiden, wodurch der Algorithmus das störende Bildrauschen unterdrücken und gleichzeitig das eigentlich relevante Bildsignal deutlicher darstellen kann. Neben einer spürbar beschleunigten und zugleich sichereren Befundung sorgt diese Technologie für eine deutliche weitere Reduktion der Röntgendosis um bis zu 40 Prozent (je nach Anwendung und Untersuchungsgebiet).

Prof. Dr. med. Konstantin Holzapfel, Chefarzt des Instituts für Radiologie am Krankenhaus Landshut-Achdorf: „Dank der neuen Rekonstruktion AiCE erhalten wir eine beeindruckend hohe Bildqualität in der CT-Bildgebung – und das trotz besonders niedriger Röntgendosis weit unterhalb der Referenzwerte. Die neue Deep-Learning-Technologie sichert eine zuverlässige Diagnose bei maximaler Schonung des Patienten“, so Prof. Dr. med. Konstantin Holzapfel, Chefarzt des Instituts für Radiologie am Krankenhaus Landshut-Achdorf.

Die neuen 160-Schicht CT-Systeme in Bayern wurden zum Teil in mobilen Containern, sogenannten „Scan-Units“, unmittelbar am Krankenhaus aufgestellt. Andere konnten direkt in den Kliniken installiert werden. Neben den technologischen Vorteilen der Systeme von Canon Medical profitierte der öffentliche Auftraggeber vor allem von der sehr schnellen Verfügbarkeit. Jürgen Faust, Geschäftsführer von Canon Medical Systems in Deutschland: „Wir freuen uns, dass wir mit unseren „CT Scan Units“ einen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Patienten leisten konnten und bedanken uns herzlich für das in uns gesetzte Vertrauen.“

Canon CT-Scan-Unit:

Mit der CT-Scan-Unit bietet Canon eine hochflexible mobile Lösung für die Installation eines Computertomografen an – in oder vor einem Krankenhaus, um Patientenströme mit ausreichend Abstand zu leiten. Ausgestattet mit einem Aquilion Prime SP verfügt diese Scan-Einheit über einen 160-Schicht-CT der neuesten Generation. Ein eigens entwickeltes Hygienekonzept schützt das den CT bedienende Personal. So wird der Betrieb auch unter erschwerten Bedingungen gewährleistet. Der Aquilion PRIME SP arbeitet mit der neuesten Rekonstruktionstechnologie, die auf Künstlicher Intelligenz und Deep- Learning basiert und kurz als „AiCE“ bezeichnet wird. Vorteil der Scan-Unit ist die nahezu uneingeschränkte Flexibilität. Sie kann auch im Freien aufgestellt werden und benötigt lediglich einen Stromanschluss. Darüber hinaus ist sie jederzeit flexibel mit weiteren klinischen Anwendungen aufrüstbar. Durch die schnelle Verfügbarkeit innerhalb von vier bis sechs Wochen kann Canon in außergewöhnlichen Situationen schnellen Support leisten und auf praktisch alle Anforderungen reagieren.

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