Eine Krone für das Klinikum Stuttgart

Visualisierung Siegerentwurf

Für den neuen Hubschrauberlandeplatz des traditionsreichen Katharinenhospitals hat das Klinikum Stuttgart einen Ideen- und Gestaltungswettbewerb unter Studierenden ausgelobt. Denn der Platz hat das Potenzial, die zukünftige Silhouette der Landeshauptstadt mitzuprägen. Daher spielten beim Wettbewerb neben den formalen Vorgaben auch ästhetische Aspekte eine Rolle. Erwartet wurden Vorschläge für eine ‚Stadtkrone‘ unter Berücksichtigung funktionaler Anforderungen, eine kreative Konstruktion und moderne Licht- und Farbgestaltung. Der Neubau des Katharinenhospitals ist eine der größten Baumaßnahmen der Landeshauptstadt Stuttgart; er ist nicht nur hochfunktional, sondern auch klimatologisch vorteilhaft. Die Höhe der Gebäude wird im Vergleich zu den Bestandsgebäuden gesenkt. Das Höhenniveau der Hubschrauber-Landeplattform bleibt aus luftfahrtrechtlichen Gründen jedoch bestehen.

„Uns war ein transparentes Verfahren unter Einbeziehung der überregional renommierten Stuttgarter Institute für Architektur und Bauingenieurwesen wichtig“, so Thomas Fuhrmann, Stuttgarts Krankenhausbürgermeister. Insgesamt gingen elf Beiträge ein. Der 1. Platz (Prämierung mit 2.500 Euro) geht an einen Entwurf von Studierenden der Universität Stuttgart (Institut für Tragkonstruktion und Konstruktives Entwerfen und Institut für Baukonstruktion 2) mit dem Titel ,Organisch florale Plattform‘. Für diesen sprach die hohe skulpturale Qualität, die dem Klinikum eine leichte und organisch geformte ,Stadtkrone‘ aufsetzt. Besonders gelobt wurde von der Jury die gelungene Einbindung des Erschließungsturms, mit dem Notfallpatienten direkt zur weiteren Versorgung in den OP Trakt des Klinikums transportiert werden. Der zweite und dritte Platz ging an Studierende der Hochschule für Technik Stuttgart (Fakultät Architektur und Gestaltung), verbunden mit einer Prämierung in Höhe von 1.500 Euro bzw. 1.000 Euro.

Alle eingereichten Entwürfe sind seit 10. Januar 2023 in einer Ausstellung im Stuttgarter Rathaus zu sehen.

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