Förderbescheid über 15,8 Millionen Euro für neues Eltern-Kind-Zentrum am Krankenhaus Porz

Das Krankenhaus Porz am Rhein hat für den Teilneubau eines eigenen Eltern-Kind-Zentrums am Krankenhaus Porz am Rhein einen Förderbescheid über 15,8 Millionen Euro von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erhalten. Das neue Gebäude wird an die Kinderklinik angebunden sein und bündelt künftig mehrere Abteilungen zur Versorgung von Neu- und Frühgeborenen unter einem Dach. Ziel ist es, 2023 mit den Arbeiten am Teilneubau, der südlich der Kinderklinik errichtet wird, zu beginnen. Der zweigeschossige Erweiterungsbau umfasst im Obergeschoss eine Wöchnerinnenstation mit 28 Betten in Zwei-Bett-Zimmern, eine geburtshilfliche Ambulanz sowie die erforderlichen Nebenräume.

Im Erdgeschoss befindet sich künftig die Entbindungsabteilung mit bis zu sechs Kreißsälen, der Sectio-OP mit entsprechenden Nebenräumen sowie die neonatologische Intensiv- und Überwachungsstation mit acht Betten. Um eine bedarfsgerechte Zuwegung zwischen den Etagen zu gewährleisten, sind zwei Bettenaufzüge geplant. Das Eltern-Kind-Zentrum wird im Bereich der bestehenden Kinderklinik einen eigenen Haupteingang erhalten.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Krankenhaus eine Einzelförderung des Landes für den Neubau der Krankenpflegeschule in Höhe von einer Million Euro und die damit verbundene Erweiterung der Ausbildungskapazität auf 150 Plätze erhalten. Für die nächsten Jahre sind darüber hinaus weitere umfangreiche Erweiterungen und Sanierungen geplant, die im Zusammenhang mit der Umsetzung der Strategie „KH Porz 2030“ stehen.

Bild: Übergabe des Förderbescheid für das Eltern-Kind-Zentrum (v. l.): Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende des Beirats, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Arist Hartjes, Geschäftsführer des Krankenhauses Porz am Rhein.

Bildquelle: Krankenhaus Porz am Rhein

Zurück