Gemeinsam stark für die Allerkleinsten - Universitätsklinikum rechts der Isar und Klinikum Dritter Orden München gründen neue Klinik und Poliklinik für Neonatologie

 

Mit einer neuen Kooperation wollen das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) und das Klinikum Dritter Orden München die medizinische Versorgung von zum Teil schwerkranken Früh- und Neugeborenen auf höchstem Niveau sicherstellen. Zum 1. Juli 2021 entstand eine eigenständige Klinik und Poliklinik für Neonatologie, zusammen mit einer Hochschulambulanz. Ein gemeinsamer Lehrstuhl für Neonatologie soll Forschung und Lehre auf diesem Gebiet ausbauen. Damit gewinnt das Uniklinikum rechts der Isar, das bereits seit Jahren erfolgreich mit den München Kliniken zusammenarbeitet, einen zusätzlichen Partner im Bereich der Kindermedizin.

„Durch diese Zusammenarbeit unterstützen wir die Jüngsten unserer Gesellschaft und deren Familien“, sagt Prof. Markus Schwaiger, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums rechts der Isar. Prof. Stephan Kellnar, Ärztlicher Direktor des Klinikums Dritter Orden, erklärt: „Wir sind sehr glücklich, dass wir die Neugeborenenmedizin nun gemeinsam auf universitärem Niveau weiterentwickeln können.“ Prof. Jochen Peters, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden und kommissarischer Leiter des neuen Bereichs für Neonatologie, sagt: „Unsere Kooperation ist für alle Seiten ein Gewinn. Die Brücke zur Universitätsmedizin hat großes Potenzial und ist ein wichtiges Aushängeschild. Für Familien mit einem kranken Neugeborenen ist sie eine wichtige Anlaufstelle.“ Somit wird seitens des Klinikums der TUM eine noch größere Zahl der Geburten in München künftig auch akademisch nachverfolgbar sein, nämlich rund 8.500 Geburten pro Jahr. Denn das Klinikum Dritter Orden arbeitet schon seit vielen Jahren eng mit der Frauenklinik der Schwesternschaft München vom BRK e. V. in der Taxisstraße zusammen.

Bildquelle: Michael Stobrawe, Klinikum rechts der Isar

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