Großinvestition in der Zentralklinik Bad Berka: Internistische Intensivstation eingeweiht

@ Rhön-Klinikum/Delf Zeh

An der Zentralklinik Bad Berka wurde Anfang Mai ein neuer Intensivbereich, einschließlich der internistischen Intensivstation (ITS), eingeweiht. Die 16-Betten-Station entstand innerhalb von 13 Monaten und ist mit Ein- und Zweibett-Zimmern ausgestattet. Die neue Station (Kosten 5,5 Mio. Euro) verfügt neben modernster technischer Ausstattung über besonderem Schallschutz, Lichtkonzepte für einen die Heilung unterstützenden Tag/Nacht-Rhythmus sowie gestalterische und innenarchitektonische Neuerungen für eine angenehmere Atmosphäre.

"Trotz der Herausfordernden vergangenen zwei Jahre hat die qualitative Weiterentwicklung der Medizin hier in der Zentralklinik für uns immer Priorität. Mit dem neuen Konzept der ITS gehen wir auch neue Wege für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen unserer Schwestern und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte und all den anderen Kolleginnen und Kollegen. Ich freue mich auch, dass dank dieser großen Investition die Heilungschancen unserer Patientinnen und Patienten erhöht werden", sagt Geschäftsführer Robert Koch.

Insgesamt verfügt der Intensivbereich mit drei Stationen nun über einen zentralen Empfangsbereich mit Besucherführung und Wartebereichen. Zudem stehen Betten für die intensivmedizinische Langzeitversorgung kritisch kranker Querschnittgelähmter zur Verfügung. Der gesamte Intensivbereich ist durch die baulichen Veränderungen auch mit Intermediate Care-Bereichen verbunden.

Interdisziplinär involviert sind das Herzzentrum (Chefarzt Prof. Dr. Harald Lapp), die Klinik für Pneumologie (Chefarzt Dr. Michael Weber) und das Zentrum für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin (Chefarzt PD Dr. Thorsten Schreiber). Damit werden die Möglichkeiten im interdisziplinären Zentrum für Intensivmedizin deutlich erweitert. Fachärztliche internistische Kompetenz ist jederzeit unmittelbar vor Ort, Bedside-Diagnostik, wie z. B. Herzultraschall-Diagnostik, kann ohne Zeitverzug eingesetzt werden. Das Spektrum erstreckt sich von der einfachen Monitorüberwachung bis zum maschinellen Ersatz ganzer Organsysteme. Für Patient:innen mit Abwehrschwäche oder mit multiresistenten Erregern wurden spezielle Isolationszimmer eingerichtet.

Die Pflegeteams waren bereits vor Baubeginn involviert, denn die Pläne wurden aus Sicht der Pflege mit erarbeitet. "Fest installierte Hilfsmittel, optimierte Aufbewahrungskonzepte und die naturnahe farbliche und architektonische Gestaltung ermöglichen so auch eine Erleichterung der Arbeit. Die Teams freuen sich auf den Arbeitsbeginn auf der neuen Station", so Pflegedirektorin Christiane Jähnert.

Die zum Verbund der Rhön-Klinikum AG gehörende Zentralklinik Bad Berka zählt mit 21 Fachkliniken und Fachabteilungen und einer über 120-jährigen Geschichte zu den großen Thüringer Kliniken.

www.zentralklinik.de

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