Hauptstadtkongress: Einhäupl folgt als neuer Kongresspräsident auf Fink

Beim Hauptstadtkongress, dem größten gesundheitspolitischen Kongressevent der Republik, gibt es nach 23 Jahren einen Wechsel an der Spitze: Der bisherige Kongresspräsident und frühere Bundestagsabgeordnete und Gesundheitssenator Ulf Fink übergibt den Stab an den langjährigen Chef der Berliner Charité und des Wissenschaftsrates, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, weiter.

Der Neurologe Einhäupl ist ebenso wie sein Vorgänger Fink im gesamten Gesundheitswesen bestens vernetzt. Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Wissenschaftsrates war er unter anderem Mitglied des Gesundheitsforschungsrates beim Bundesforschungsministerium, Kuratoriumsmitglied der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Vorsitzender des Hochschulrates der Technischen Universität München und Leiter der Expertenkommission zum Aufbau einer Universitätsmedizin in Cottbus. Mit dem Hauptstadtkongress übernimmt Einhäupl zugleich die Funktion als Kongresspräsident beim Europäischen Gesundheitskongress München und beim Gesundheitskongress des Westens in Köln.

Ulf Fink war 1998 Initiator des ersten Hauptstadtkongresses und entwickelte die Veranstaltung gemeinsam mit seiner Ehefrau Dr. Ingrid Völker in über zwei Jahrzehnten zur Leitveranstaltung im deutschen Gesundheitswesen. In den 20 Jahren als Kongressleiterin hat Ingrid Völker den Hauptstadtkongress und seine herausragende Entwicklung maßgeblich mitgeprägt: Der Kongress ist mit bis zu 8.400 Teilnehmern jährlich das bedeutendste Kongressereignis in der Gesundheitsbranche. Jahr für Jahr werden dort die wichtigsten Reformvorhaben in einem sektoren- und berufsübergreifenden Dialog diskutiert und Weichen zur Modernisierung des deutschen Gesundheitswesens gestellt. Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit umfasst neben dem Hauptstadtforum Gesundheitspolitik drei Fachkongresse – den Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, den Deutschen Pflegekongress und das Deutsche Ärzteforum. Zur guten Tradition ist es geworden, dass der Hauptstadtkongress vom Bundesgesundheitsminister oder der Bundesgesundheitsministerin eröffnet wird.

Fabian Kaufmann, Geschäftsführer des Kongressveranstalters WISO S. E. Consulting GmbH dankt Ulf Fink: „Zu Ulf Finks Stärken zählt, alles was Rang und Namen im deutschen Gesundheitswesen hat, persönlich zu kennen und auf die Bühnen des Hauptstadtkongresses zu holen. Damit haben er und Ingrid Völker in den 23 Jahren des Bestehens der WISO etwas aufgebaut, das in dieser Form in Deutschland einzigartig ist und bleiben wird.“

Die inhaltliche Konzeption des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit verantworten künftig Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Wolfgang van den Bergh (Chefredakteur der Ärzte Zeitung) und Guido Pschollkowski (ab Januar 2021 dann neu in der Geschäftsführung bei WISO).

Bild: Prof. Dr. Karl Max Einhäupl

Bildquelle: Wiebke Peitz/Charité

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