Kein krankes Kind allein lassen!

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2018 fanden die Deutschen Kinderhospiz-Dienste ihren Ursprung – mit dem Aufbau des Kinderhospizdienstes ‚Löwenzahn‘ in Dortmund. Eine moderne Hilfestruktur sollte die Betroffenen über ein medizinisches Netzwerk ansprechen. Der Selbsthilfegedanke wurde durch den Hilfegedanken ersetzt. Emotionale und praktische Hürden zur Inanspruchnahme der Hilfe wurden konsequent auf ein Minimum gesenkt. Nach 24 Monaten, zehn davon unter Corona-Bedingungen, konnte der Dienst 45 Kinder und Jugendliche in der Begleitung begrüßen. Inzwischen wurde das Konzept in Bochum erfolgreich auf einen zweiten Standort übertragen. Unter dem Motto ‚Wir lassen kein Kind allein – Kinderhospizarbeit in Deutschland sicherstellen!‘ wird nun der dritte Schritt gegangen. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte Versorgung in ganz Deutschland auf Basis der Erfahrungen und Konzepte in Dortmund und Bochum innerhalb von zehn Jahren aufzubauen.

Mit der Kampagne „Wir lassen kein Kind allein!“ möchten die Deutschen Kinderhospiz-Dienste den Blick auf die dramatische strukturelle Unterversorgung bei der Kinder- und Jugendhospizarbeit lenken. In Deutschland leben fast 50.000 lebensverkürzt erkrankte Kinder, von denen nur etwa sieben Prozent ein Begleitangebot haben. Das soll durch die Eröffnung weiterer Standorte geändert werden: Stationen in Frankfurt, Schwerin und Regensburg sind bereits an den Start gegangen, weitere Städte sollen folgen. Pro Kind und Jahr rechnet der Dienst mit Ausgaben von rund 4.000 Euro, um eine bedarfsgerechte Versorgung über alle Regionen hinweg zu gewährleisten. Dafür ist ein sicheres finanzielles Fundament von Nöten.

Die Deutschen Kinderhospiz-Dienste setzen sich dafür ein, dass betroffene Kinder und Jugendliche bedarfsorientiert, alters- und entwicklungsgemäß begleitet und unterstützt werden. Zudem wird sichergestellt, dass sie palliativmedizinisch und pflegerisch versorgt werden können. Eltern können sich dadurch immer wieder eine kurze Auszeit von ihrem oft belastenden Alltag verschaffen. Ehrenamtliche werden in 100-stündigen Kursen für die Lebensbegleitung der Kinder und Jugendlichen ausgebildet.

„Wir wollen erreichen, dass die Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland zu einem grundlegenden Pfeiler in unserer Gesellschaft wird“, sagt Thorsten Haase, Initiator der Deutschen Kinderhospiz Dienste und macht gleichzeitig deutlich, dass die Kinder- und Jugendhospizarbeit ohne Spendengelder nicht funktioniert.

Informationen: https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/

Spendenkonto: Volksbank Dortmund, IBAN: DE87 4416 0014 6576 7958 04

Der Trägerverein Forum Dunkelbunt e. V. stellt Spendenbescheinigungen aus.

Instagram-Seite von Maskottchen Hope: @hope.kommt.rum

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