Klinikum Leverkusen: #sicherimDienst

(von link)s: Andre Niewöhner, Initiative #sicherimDienst, Jessica Odenthal, Klinikum Leverkusen, Anne Herr, Initiative #sicherimDienst, Prof. Dr. Marc N. Busche, Klinikum Leverkusen

Verbale Anfeindungen, Respektlosigkeit, Aggressivität und physische Gewalt sind im Krankenhausbetrieb immer häufiger an der Tagesordnung: Pflege- und Rettungskräfte, Ärzt:innen und andere Beschäftigte werden immer häufiger mit Gewalt konfrontiert. „Die Beschäftigten im Gesundheitswesen sind Gesichter des öffentlichen Handelns. Wir müssen gemeinsam für ihren Schutz und ihre Sicherheit sorgen“, sagt Dr. Anja Mitrenga-Theusinger, medizinische Geschäftsführerin des Klinikums Leverkusen, das vor Kurzem als erstes Krankenhaus dem Präventionsnetzwerk #sicherimDienst beigetreten ist. Die Initiative der Landesregierung NRW bietet wichtige Hilfen für Sicherheit und Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Dienst „Handlungsempfehlungen, Best Practice und der Austausch von Erfahrungen können hilfreich sein zur Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz unserer Beschäftigten“, so Anja Mitranga-Theusinger.

Für die Betroffenen kann eine Attacke schwerwiegende Folgen haben, die auch langfristig zu spürbaren Beeinträchtigungen bei der Berufsausübung führen. Angst und Unsicherheit sind keine Basis für ein gesundes Arbeitsklima. Daher hat sich das Klinikum Leverkusen bereits vor Monaten des Themas ‚Berufsspezifisches Interventions- und Sicherheitstraining‘ strukturiert angenommen. Gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen der Zentralen Notfallambulanz wollen Jessica Odenthal, Stab für Betriebliches Gesundheitsmanagement, und Prof. Dr. Marc N. Busche, Leiter der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, das Thema Sicherheit auch im Gesundheitswesen in den Fokus zu rücken und effektive präventive Maßnahmen entwickeln. Jessica Odenthal freut sich, „als erstes Mitgliedsunternehmen aus dem Gesundheitswesen in Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern #sicherimDienst ein Pilotprojekt planen zu können.“

#sicherimDienst umfasst als Netzwerkpartner Beschäftigte aus 300 Behörden, Institutionen, Verbänden und Organisationen. Es bietet die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch rund um das Thema Gewalt am Arbeitsplatz, stellt Praxisbeispiele und allgemeine sowie tätigkeitsbezogene Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Es wächst stetig weiter und macht durch Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit auf die Thematik aufmerksam.

www.sicherimdienst.nrw

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