Krankenhaus Rating Report 2021: Wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich 2019 erneut verschlechtert

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich im Jahr 2019 weiter verschlechtert. 13 Prozent lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Auch ihre Jahresergebnisse sind gesunken, 33 Prozent der Kliniken schrieben auf Konzernebene einen Jahresverlust. Im Jahr 2020 dürften die Ausgleichszahlungen für die Einnahmeausfälle der Krankenhäuser während der COVID-19-Pandemie zu einem positiven Nettoeffekt führen. Ab 2022 könnte sich die Lage jedoch deutlich verschlechtern. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die 17. Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongresses 2021 – Medizin und Gesundheit“ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit der Bank im Bistum Essen (BIB) und der HIMSS erstellt.

Datengrundlage des „Krankenhaus Rating Reports 2021“ sind 550 Jahresabschlüsse von Krankenhäusern aus dem Jahr 2018 und 547 aus dem Jahr 2019. Sie umfassen insgesamt 951 Krankenhäuser. Für das Jahr 2020 lagen noch keine Jahresabschlüsse in ausreichender Zahl vor.

Die Studie "Krankenhaus Rating Report 2021: Mit Wucht in die Zukunft katapultiert" enthält unter anderem zahlreiche grafisch aufbereitete Darstellungen und Krankenhausbenchmarks. Die Studie kann für 349,99 Euro inkl. 7% MwSt. beim Verlag medhochzwei (www.medhochzwei-verlag.de) bestellt werden (Buch inklusive eBook, ISBN 978-3-86216-830-9; als Jahresband im Abonnement für 324,99 Euro). Sie ist auch als reines eBook erhältlich (297,99 Euro, ISBN 978-3-86216-831-6).

Bildquelle: Augurzky, Boris et. al (2021): Krankenhaus Rating Report 2021. Mit Wucht in die Zukunft katapultiert. Heidelberg, medhochzwei Verlag. ISBN 978-3-86216-830-9

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