Mehr Zeit für Versorgung: Die digitale Pflege ist ein Zukunftskonzept.

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Zugegeben, die Digitalisierung der Pflege ist nicht einfach. Denn es sind viele Akteure mit ganz verschiedenen Ressourcen und Interessen, die berücksichtigt werden müssen, wenn die Pflege bis 2024 an die TI angeschlossen werden soll. Die angespannte Personalsituation in der Pflege dämmt die Motivation ein, sich auf ein neues technisches Spielzeug einzulassen. Die Skepsis ist da. Deshalb ist es wichtig, zuzuhören und Digitalisierung vom Nutzer her zu denken. Die Leitfrage: Wie kann die Telematikinfrastruktur (TI) dabei helfen, dass sie entlastet werden und mehr Zeit für die zu pflegenden Menschen bleibt?

Arvato Systems befasst sich als gematik-Partner der ersten Stunde mit allen wichtigen technischen und pragmatischen Aspekten des digitalen Gesundheitswesens. Die “Usability”, also eine möglichst hohe Nutzerfreundlichkeit der TI, steht im Fokus. Bis zur Implementierung der TI in der Pflege ist noch Zeit: frühestens Mitte 2024 müssen alle Heilberufler in der ambulanten Pflege an das sichere digitale Gesundheitsnetz angebunden sein. Die Zeit bis dahin möchte das Unternehmen nutzen, um in Zusammenarbeit mit Pflegedienstanbietern Anwendungsszenarien zu entwickeln, in der die TI reibungsfrei funktionieren muss.

  • Beispiel Rezept: Bislang gehen Pflegekräfte mit der Gesundheitskarte zum Arzt und anschließend zur Apotheke. Wegzeit - bis zu zwei Stunden. Die im Grunde nicht vorhanden sind. Mit TI: Ein telefonisch beim Arzt angefordertes E-Rezept wird zur Apotheke geschickt, die das Medikament per Bote bringt - oder der Pfleger holt es. Wegzeit: 0 bis 30 Minuten.
  • Beispiel Medikationsplan: bei Aufnahme in die Pflegeeinrichtung wird in Zusammenarbeit mit Ärzten und Angehörigen die Medikamentierung dokumentiert. Fehler sind nicht selten, im schlimmsten Falle mit fatalen Folgen. Die Fachanwendung eMP (elektronischer Medikationsplan) verhindert, dass Informationen verloren gehen oder falsche Dosierungen genannt werden. Bei multimorbiden Patienten gibt es häufig eine Vielzahl von Medikamenten mit teilweise spezifischen Dosierungen zu berücksichtigen.
  • Beispiel mobile Pflege: Die Abrechnung der mobilen Pflege ist aufwändig und kostet zusätzlich wichtige Minuten der sowieso schon knapp bemessenen Pflegezeit beim Patienten. Mit der TI-Anbindung kann Ankunft und Abfahrt sauber und einfach dokumentiert werden.

Die TI entwickelt sich perspektivisch zu einem mobilen Dienst, ein besonders wichtiger Schritt für die Pflege. “TI as a service” (TIaaS) ist ein erster wichtiger Schritt: Anwender werden ohne aufwändige Hardware-Installation und Fragen wie Redundanz- und Ausfallsicherheit an das digitale Gesundheitsnetz angeschlossen. Arvato Systems bietet TIaaS in seinen deutschen Rechenzentren inklusive Profi-Support an. Diese Leistung ist ein wichtiger Baustein für eine zufriedene, digital vernetzte Pflege.

Wenn auch Sie Szenarien für die Pflege entwickeln wollen, erreichen Sie Arvato Systems hier: https://www.arvato-systems.de/branchen/branchen-im-ueberblick/gesundheitswesen/telematikinfrastruktur-pflege

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