Stuttgart: Robert-Bosch-Krankenhaus übernimmt Sana Klinik Bethesda

©Sana Klinik Bethesda Stuttgart gGmbH

Die Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH (RBK) übernimmt zum 1. Januar 2023 die Sana Klinik Bethesda Stuttgart gGmbH. Der Standort wird künftig als ‚Robert-Bosch-Krankenhaus, Standort City‘ firmieren. Er wird nicht nur die Akutgeriatrie, die geriatrische Rehabilitation und die Innere Medizin beherbergen, sondern zum 1. März 2023 auch die plastische Chirurgie des RBK, die aktuell in der Klinik Charlottenhaus untergebracht ist. Die zum RBK gehörende Klinik Charlottenhaus wird dann geschlossen. „Wir stellen uns der Alterung der Gesellschaft und möchten, anstatt einander Konkurrenz zu machen, die Altersmedizin für die Stuttgarter Bevölkerung stärken, indem wir die medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Kompetenzen der beiden Häuser bündeln und die Sana Klinik Bethesda in die bestehende Versorgungsstruktur des RBK integrieren“, sagt Prof. Dr. Mark Dominik Alscher, Medizinischer Geschäftsführer des RBK. So könne das geriatrische Angebot nicht nur aufrechterhalten, sondern sogar ausgebaut werden. Das Klinikum schafft zusätzliche Betten für die Versorgung hochbetagter Menschen, da die Nachfrage nach geriatrischer Rehabilitation derzeit das Platzangebot übersteigt.

Mit der Übernahme gehen Sana und das RBK neue Wege in der Gesundheitsversorgung: „Mit modellhaften Versorgungskonzepten im Sinne eines urbanen PORT-Zentrums am Standort City setzen wir wichtige Impulse für die Gesundheitsversorgung in Stuttgart“, so Professor Alscher. PORT steht für ‚Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung‘; mit dem Programm fördert die Robert Bosch Stiftung seit 2017 bundesweit beispielhafte Initiativen für eine bessere Gesundheitsversorgung.

Die Arbeitsplätze aller etwa 200 Mitarbeiter:innen sind nach Aussage der Klinikgeschäftsführung gesichert. Mit der Klinikübernahme bleiben der Standort und die Verträge für die Sana-Mitarbeitenden bestehen. Zudem werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und Investitionsmaßnahmen in Höhe von etwa 25 Millionen Euro in den Klinikstandort getätigt.

www.sana.de

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