Weltweit erste mobile Kinderherzen-Klinik

©kinderherzen

Alle 30 Sekunden wird irgendwo auf der Welt ein Baby mit einem lebensbedrohlichen, aber gut behandelbaren Herzfehler geboren. Das sind etwa 1,3 Millionen pro Jahr. „In welchem Land ein Baby geboren wird, ist für das Überleben oft entscheidend. In einigen Ländern mangelt es an ausreichender medizinischer Versorgung und schon eine einfache Infektion kann tödlich sein. Eine aufwändige herzchirurgische Behandlung ist oft unmöglich“, sagt Anja Schlarb, Projektleiterin ‚mobile kinderherzen-Klinik‘. Deshalb hat der kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. die weltweit erste modulare, autarke und mobile Herzchirurgie-Einheit mit Intensiv- und Pflegestation, kurz Mohki, gebaut. Der Medizintechnikhersteller Getinge hat die gemeinnützige Organisation dabei mit einem mobilen Operationstisch, Beatmungs- und Anästhesiegeräten sowie einer Herz-Lungen-Maschine unterstützte. Die Einheit, mit der Kinder mit angeborenem Herzfehler auf höchstem medizinischen Niveau operiert werden können, soll in Krisenregionen und Entwicklungsländern zum Einsatz kommen, in denen es keine ausreichenden medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gibt. 2023 wird Mokhi in El Salvador in Betrieb genommen. Laut Anja Schlarb sollen 2023/2024 bis zu 50 Kinder operiert werden, 2026 sollen es 200 sein.

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