Zukunftsplan 2050 des UKE – Grundsteinlegung für das Universitäre Herz- und Gefäßzentrum

Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) entsteht ein moderner Neubau für universitäre Herz- und Gefäßmedizin mit 388 Betten. 2023 soll der sechsstöckige Neubau bezugsfertig sein. Vor kurzem wurde der Grundstein im Beisein von Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg gelegt – unter dem Motto „Hier schlägt das Herz der Zukunft“. Wissenschaftssenatorin Fegebank: „Mit dem Neubau und der Erweiterung der Kapazitäten wird die weltweite Spitzenposition des Universitären Herz- und Gefäßzentrums weiter gestärkt. Größere Zimmer, mehr Operationssäle und Labore sowie neueste Technik bieten exzellente Rahmenbedingungen für universitäre Spitzenmedizin. Unser Ziel ist es, die Entwicklung innovativer Diagnostikmöglichkeiten und moderner Therapiekonzepte auch in Zukunft weiter voranzubringen. Hiervon profitieren Patientinnen und Patienten und die Mitarbeitenden des UKE gleichermaßen.“

„Wir bauen für unsere Zukunft: für die Zukunft der Herz- und Gefäßmedizin, für die Zukunft des Campus und damit auch für die Zukunft der Stadt Hamburg. Vor allem aber bauen wir für die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Mit dem Neubau schaffen wir optimale Voraussetzungen, um unsere Patientinnen und Patienten mit den Möglichkeiten modernster Herz- und Gefäßmedizin und Pflege zu versorgen und geben ihnen den Raum, den sie zur Genesung benötigen“, sagt Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE. Die Leitung des Zentrums wird bei Prof. Dr. Stefan Blankenberg liegen.

Der Neubau unterstützt neue Behandlungsmöglichkeiten in der Herzmedizin. Mit bis zu 388 Betten, neun Operationssälen und neun Herzkatheterlaboren entsteht ein zukunftsweisender Klinikneubau, in dem Patienten und ihre Angehörigen ein angenehmes und unterstützendes Umfeld vorfinden und das Mitarbeitenden des Herz- und Gefäßzentrums attraktive Arbeitsbedingungen ermöglicht. Statt bisher zwei wird es künftig vier Säle als sogenannte Hybrid-OPs geben, in denen Kardiologen, Herzchirurgen, Kinderherzmediziner und Gefäßspezialisten Patientinnen und Patienten mit einer Kombination aus Kathetereingriff und Operation behandeln. Gefäßspezialisten werden diese Säle nutzen, um beispielsweise komplexe Eingriffe an der Hauptschlagader vorzunehmen. Auch für die Versorgung von Kindern und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern und für die Herzklappeneingriffe sind hybride OP-Säle von großer Bedeutung.

Gerade im Bereich der minimalinvasiven, schonenden Behandlung von Herz-und Gefäßerkrankungen wenden die Mediziner schon jetzt gemeinsam innovative Therapiestrategien an, die im Rahmen klinischer Forschungsprojekte kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Bildgebung von Herzen und Gefäßen ist hierfür von hoher Bedeutung. Daher wird im Neubau gemeinsam mit den Radiologen auch ein „Kardiovaskuläres Imaging Center“ für eine hochspezialisierte Bildgebung entstehen.

Weitere Informationen: www.uke.de/2050

Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft AC/HWP (Wien/Stuttgart)

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