Zwei Millionen Euro für innovative Therapien: Dr. Hubertus von Grünberg Stiftung gegründet

Prof. Christoph Josten (re.), Medizinischer Vorstand am UKL und Mitglied im Stiftungsbeirat und Prof. Jens-Uwe Stolzenburg, Vorstand der Stiftung und Direktor der UKL-Urologie. ©Stefan Straube/UKL

Mit einem Stiftungskapital von zwei Millionen Euro will die Dr. Hubertus von Grünberg Stiftung die Entwicklung und Einführung innovativer Konzepte und Behandlungstechniken zur Versorgung von Patient:innen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) unterstützen. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist es, Wissen um Ursachen, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen zu mehren. Dabei sollen vor allem anwendungsorientierte Forschungsprojekte gefördert werden, die dazu beitragen, Lücken zwischen medizinisch-naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung und ihrer Anwendung im klinischen Alltag möglichst rasch zu schließen. Dafür stellt Gründer Dr. Hubertus von Grünberg ein Stiftungskapital von zwei Millionen Euro zur Verfügung. Eingesetzt werden sollen die Mittel in den kommenden zehn Jahren vor allem in Projekten der onkologischen Chirurgie in Kliniken am UKL. Damit möchte der Unternehmer, der dem UKL persönlich in besonderer Weise verbunden ist, vor allem Verfahren der innovativen Chirurgie in den klinischen Fächern fördern. "Wir sind sehr erfreut über diese außerordentliche Form der Unterstützung unserer Arbeit“, sagt Prof. Dr. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand am UKL und Mitglied im Stiftungsbeirat. "Auf diese Weise erhalten wir die Chance, neue und für unsere Patient:innen hilfreiche Verfahren noch schneller und erfolgreicher in den klinischen Alltag zu überführen.“

Das UKL sei prädestiniert für den Einsatz und die Weiterentwicklung innovativer chirurgischer Techniken, so Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Vorstand der Stiftung und Direktor der UKL-Urologie. Der international renommierte Experte für robotergestütztes Operieren hat 2021 am UKL das Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie ins Leben gerufen. Mithilfe der Dr. Hubertus von Grünberg Stiftung könne künftig das Wissen und Können in der modernen schonenden Chirurgie wesentlich erweitert und weiterentwickelt werden. „Davon werden viele unserer Patient:innen schon in Kürze profitieren können", so Stolzenburg. Die ersten Förderanträge für Projekte, für deren Unterstützung jährlich bis zu 200.000 Euro zur Verfügung stehen, seien bereits in Arbeit.

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