Themenvorschau März: Schwerpunkt Hygiene
Mit KTM 3/2026 steht unser erstes Hygiene-Special in diesem Jahr an. Wir werden wieder vielfältig über die für Krankenhäuser so wichtigen Hygiene-Themen berichten. Darüber hinaus greifen wir weitere zentrale Fragen des Krankenhauswesens auf – von Digitalisierung und IT über Facility Management und Medizintechnik bis hin zur Logistik.
⇒ Eine Übersicht über die Beiträge der Ausgabe finden Sie weiter unten.
Neben dem regulären Postversand an die Entscheider sowie Verantwortlichen für Hygiene und Pflege in den Kliniken wird die Märzausgabe zudem den Mappen des 18. DGKH-Kongresses für Allgemeine und Krankenhaus-Hygiene Ende April in Berlin beiliegen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Produkte, Dienstleistungen oder Projekte gezielt zu positionieren! Sie haben Fragen oder Interesse an einem individuellen Angebot? Sagen Sie uns einfach Ihre Vorstellung und Wünsche.
Themen
Investitionen in Hygiene und Infektionsschutz zahlen sich aus
Bis zu einem Drittel der behandlungsassoziierten Infektionen gelten als vermeidbar. Dafür sind neben einem Bündel an Hygienemaßnahmen die Anstrengungen aller Beteiligten erforderlich - so das Ergebnis das BVMed-Hygieneforums 2025. Des Weiteren ging es u.a. um Infektionsprävention in der Neonatologie, den Notfall Sepsis, die Bedeutung von Ethanol oder die Frage: Gibt es genug Zeit für Hygiene?
Hygiene ist Trumpf
Um das Bewusstsein für hygienerelevante Situationen im klinischen Alltag weiter zu stärken, hat das Klinikum Saarbrücken (in Eigenleistung) eine kreative Kampagne entwickelt. Unter dem Titel ,Hygiene ist Trumpf‘ wird Hygienekompetenz mithilfe eines eigens gestalteten Kartenspiels spielerisch vermittelt und dauerhaft im Arbeitsalltag verankert.
Hygienisch sichere Aufbereitung von Reinigungstextilien
Bei der hygienisch sicheren Aufbereitung von Reinigungstextilien im Krankenhaus gibt es typische Fehlerquellen. Wie können Fehler vermieden, wie Prozesse optimiert werden? Das Marienhospital Wesel hat es geschaft, die Aufbereitung seiner Reinigungstextilien sowohl hygienisch sicher als auch wirtschaftlich zu gestalten.
Anforderungen an Berufskleidung in Krankenhäusern
Die Dienstkleidung begleitet Pflegekräfte, medizinisches Fachpersonal und Servicekräfte durch lange Schichten mit hoher Bewegungsintensität. Gleichzeitig muss sie regelmäßig bei mindestens 60 °C hygienisch aufbereitet werden, ohne an Funktion, Passform oder Tragekomfort zu verlieren. Industrielle Waschbarkeit ist daher keine Zusatzanforderung, sondern eine grundlegende Voraussetzung.
Frischer Wind im historischen Krankenhaus
Im Klinikum Bremen-Mitte trifft Denkmalschutz auf moderne Gebäudetechnik: Der Umbau des ehemaligen Korridorkrankenhauses in ein Verwaltungs- und Gastronomiegebäude erfolgte im laufenden Klinikbetrieb und unter strengen Auflagen. Trotz enger Platzverhältnisse, sensibler Bausubstanz und komplexer statischer Gegebenheiten entstand ein energieeffizientes, hygienisch optimiertes Raumluftkonzept.
Mehr Präzision und Komfort in der Tumorbehandlung
Die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des UK Bonn hat einen hochmodernen Linearbeschleuniger in Betrieb genommen. Mit dem Gerät mit künstlicher Intelligenz und einem neuen hochauflösenden Planungs-CT steht moderne Technologie für die hochpräzise und eine besonders schonende Behandlung von Krebspatienten zur Verfügung.
Neugeborene: Therapie mit Körperkontakt zu den Eltern
In der ersten Lebenswoche entwickeln fast 60 Prozent aller Babys eine Gelbsucht. Bei schweren Fällen müssen die Neugeborenen mit blauem Licht im Inkubator behandelt werden. Das Krankenhaus Lübbecke setzt auf der Mutter-Kind-Station einen neuen, speziellen Schlafsacks ein, mit dem das Baby während der Phototherapie nicht von Mama und Papa getrennt werden muss.
Beste Betreuung für Mutter und Kind
Diakovere schafft mit dem neuen Mutter-Kind-Zentrum Henrike ein enge Verbindung zum Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, um Schwangeren, Risikopatientinnen und Frühgeborenen modernste Versorgung und ganzheitliche Betreuung zu bieten.
Automatisierung in der Krankenhauslogistik
Während Patientenzahlen steigen und Behandlungsfälle komplexer werden, fehlen in vielen Krankenhäusern Mitarbeiter und effiziente End-to-End-Prozesse für Transport, Service und Infrastruktur. Welche Trends zeichnen sich bei Robotik-Lösungen im Gesundheitsbereich für 2026 ab?
Organisation und lückenlose Dokumentation
Für das Krankenhaus Schloss Werneck ist der reibungslose Betrieb der zahlreichen Anlagen, Geräte und Einrichtungen unerlässlich. Betriebssicherheit, Hygienevorgaben und Dokumentationspflichten haben höchste Priorität. Wie hat sich die Arbeit der Technischen Abteilung durch den Einsatz einer Software für strukturiertes Instandhaltungsmanagement verändert?
Was passiert beim Stromausfall?
Ein längerer Stromausfall wäre im Krankenhaus fatal. Deshalb sorgen in der Kreisklinik Groß-Umstadt zwei Aggregate für den nötigen Notstrom. Und damit im Ernstfall auch sie reibungslos funktionieren, führt die Klinik jährlich eine Blackout-Übung durch.
Energietransformation im Krankenhaus
Das Krankenhaus Petrus in Wuppertal hat bereits mehrere Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Emissionen ergriffen. Welche weiteren Einsparungen sind durch Energieeffizienzsteigerung, Eigenenergieerzeugung und die Entwicklung von Maßnahmen zum Hitzeschutz möglich?
Cybersicherheit im Krankenhaus erhöhen
Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen gibt es immer wieder – europaweit, Tendenz steigend. Die zunehmend komplexe IT-Landschaft trägt zur besonderen Gefährdung bei. Die NIS-2-Richtlinie der EU soll die Cybersicherheit mit neuen Vorgaben stärken. Um die Anforderungen umzusetzen, benötigen Krankenhäuser einen klar strukturierten und systematischen Ansatz.
Vernetzte Systeme und sicheres Datenmanagement
Krankenhäuser und Gesundheitsdienste müssen immer größere Datenmengen effizient und sicher verwalten, Prozesse automatisieren und die Versorgung der Patienten verbessern. Gleichzeitig gilt es, höchste Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit zu erfüllen. Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft setzt dabei auf eine einheitliche, digitale Lösung.
Ambiente Spracherkennung zur Unterstützung im Arzt-Patienten-Gespräch
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat als eine von insgesamt fünf Einrichtungen eine KI-basierte, prozessunterstützende Dokumentationslösung im klinischen Alltag getestet. Im Mittelpunkt stand die Frage: Bietet der Einsatz solcher Technologien einen messbaren Mehrwert für Organisation, Mitarbeiter und Patientenversorgung oder sind die Erwartungen derzeit noch überhöht?