Themenvorschau April: Schwerpunkt IT-Systeme, KI und Cybersecurity
KTM 4 wird in seinem IT-Special und im Vorbericht zur DMEA 2026 wieder das so wichtige Thema Digitalisierung aufgreifen. Darüber hinaus geht es um weitere zentrale Fragen – von Medizintechnik über Hygiene und Facility Management bis hin zur Logistik.
⇒ Eine Übersicht der Beiträge der kommenden Ausgabe finden Sie weiter unten.
Neben dem regulären Postversand an die Entscheider sowie IT-Verantwortlichen in den Kliniken wird die Aprilausgabe auf folgenden Veranstaltungen vertreten sein:
- DMEA in Berlin
- Nat. Fachkongress Telemedizin in Berlin
- Pflege Plus in Stuttgart
- Gesundheitskonress des Westens in Köln
- Hauptstadtkongress in Berlin
Nutzen Sie die vielfältigen crossmedialen Möglichkeiten, Ihre News, Services und Produkte – rund um die DMEA – gezielt zu positionieren:
- Printausgabe: Anzeige/Advertorial oder Eintrag im KTM-Neuheitenreport
- KTM-Newsletter, Sonderausgabe zur DMEA: Banner/Sponsored Post, Produktvorstellung in Rubrik "Neu im Markt"
- KTM-Website: Banner + Online-Advertorial in der Rubrik "Wirtschaft aktuell“
Bei Interesse an einem individuellen Angebot sagen Sie uns einfach Ihre Vorstellung und Wünsche und wir schnüren Ihnen gerne ein attraktives Gesamtpaket!
Themen
Digitale Zukunft des Gesundheitswesens gestalten
Vom 21. bis 23. April 2026 trifft sich die Digital-Health-Branche erneut in Berlin: Entscheidungsträger aus Politik, Gesundheitswesen, IT, Forschung und Versorgung kommen auf der DMEA 2026 auf der Messe Berlin zusammen, um sowohl die strategischen Herausforderungen als auch konkrete Lösungswege für die heutige Versorgungspraxis zu diskutieren.
Vibe-Coding in der Gesundheitsversorgung?
Der Begriff Vibe-Coding, der seit einiger Zeit in Programmierer- und IT-Kreisen die Runde macht, beschreibt eine KI-gestützte Methode der Softwareentwicklung, bei der Anwendungen hauptsächlich durch deren Beschreibung in natürlicher Sprache über Large-Language-Modelle erstellt werden, ohne manuell Codes zu schreiben. Ist dieser Ansatz auf das Gesundheitswesen übertragbar?
KIS-Markt im Umbruch
Der Markt für Krankenhausinformationssysteme befindet sich im Umbruch. Werden an mancher Stelle noch monolithische Systeme für dreistellige Millionenbeträge geordert (Charité), verbreiten sich auch neuartige Lösungen, die auf Interoperabilität, Cloud und KI setzen. Damit kommen auch neue Anbieter in den Markt, die mit einem frischen Blick auf Bedarf und Gegebenheiten neue Möglichkeiten eröffnen.
Gesteigerte Prozesseffizienz im OP-Bereich
Der Investitionsstau bei der Digitalisierung ist nur ein Teil der komplexen Herausforderungen, vor der das OP-Management im Krankenhaus steht. Eine Reorganisation kann und sollte bereits unabhängig von der Investition in Digitalisierung begonnen werden. Ein 'Weiter so' wäre angesichts der angespannten Lage fatal und ist nicht mehr zielführend.
Digitales Kompetenzmanagement im Krankenhaus
Zwei Jahre lang entwickelten das Universitätsklinikum Bonn und die Universitätsmedizin Göttingen gemeinsam eine digitale Lösung, um Qualifikationen, Fortbildungen und Entwicklungspfade im Krankenhaus transparent und prüfsicher zu verwalten. Jetzt ist das Pilotprojekt abgeschlossen - die Software ist einsatzbereit und wird in Bonn dauerhaft implementiert.
Geburten dank Telemedizin noch sicherer
Das Klinikum Stuttgart baut seit Mitte 2025 sein telemedizinisches Netzwerk in hohem Tempo aus. Insbesondere in den Bereichen Geburtshilfe/Neonatologie und Intensivmedizin hat es eine Infrastruktur aufgebaut, mit der andere Krankenhäuser auf das hochspezialisierte Wissen des Maximalversorgers zurückgreifen können.
Quo Vadis Krankenhaus
Die deutsche Klinikversorgung steht vor mächtigen Umbrüchen. Häuser und Institutionen, die sich nicht schnell, gezielt und zukunftsorientiert aufstellen, werden im Wettbewerb nicht bestehen. Eine Neuausrichtung der strukturellen, technologischen, personellen und organisatorischen Aspekte ist dringend geboten. Doch wo soll man als Verantwortlicher beginnen, wenn es so viele offene Punkte gibt?
Interview zum OP-Management
Der OP-Bereich ist nach wie vor einer der wichtigsten Bereiche im Krankenhaus. Das OP-Management muss sich ständig mit Veränderungs- und Anpassungsprozessen beschäftigen und dabei vor- und nachgeschaltete Prozesse berücksichtigen. Gesundheitspolitische Veränderungen am Beispiel der aktuellen Krankenhausreformen geben Anlass, den OP-Bereich vom Tellerrand zu betrachten.
Robotik: Wahrendorff Klinikum setzt auf Vielfalt
Digitalisierung und Robotik erleichtern im Wahrendorff Klinikum Köthenwald den Arbeitsalltag, verbessern die Patientenversorgung und entlasten das Pflegepersonal. Serviceroboterin Elli hilft Patienten und Besuchern, sich zurechtzufinden. Reinigungsroboter Kalle ist der Spezialist für glatte Böden und große Flächen. Sozialroboter Neo sorgt für stimulierende Gespräche mit den Patienten.
Anforderungen an Berufskleidung
Die Dienstkleidung begleitet Pflegekräfte, medizinisches Fachpersonal und Servicekräfte durch lange Schichten mit hoher Bewegungsintensität. Gleichzeitig muss sie regelmäßig bei hoher Temperatur hygienisch aufbereitet werden, ohne an Funktion, Passform oder Tragekomfort zu verlieren. Industrielle Waschbarkeit ist daher keine Zusatzanforderung, sondern eine grundlegende Voraussetzung.
Auswahlkriterien für neue Beatmungsgeräte
Ein bunter Strauß an Beatmungsgeräten hat Nachteile, musste das Ev. Krankenhaus Mülheim feststellen: Es werden viel Lagerkapazität und die unterschiedlichen Verbrauchsmaterialien benötigt. Die Mitarbeiter müssen mit dem Umgang mehrerer Gerätetypen einiger unterschiedlicher Hersteller vertraut sein. Deshalb wurden vor der Neuanschaffung mehrere Beatmungsgeräte auf Herz und Nieren getestet
Hygienisch sichere Aufbereitung von Reinigungstextilien
Bei der hygienisch sicheren Aufbereitung von Reinigungstextilien im Krankenhaus gibt es typische Fehlerquellen. Wie können sie vermieden, wie Prozesse optimiert werden? Das Marienhospital Wesel hat es geschafft, die Aufbereitung seiner Reinigungstextilien sowohl hygienisch sicher als auch wirtschaftlich zu gestalten.
Patientenzimmer der Zukunft
Das Projekt ‚Beyond Expediency. Sustainable and Empowering Health Care Design‘ verfolgt das Ziel, einen neuen und zukunftsfähigen Orientierungsrahmen für zukünftige Krankenhausbauten in Schleswig-Holstein zu entwickeln. Einer der Praxispartner sind die Sana Kliniken Lübeck. In einem interdisziplinären VR-Workshop ging es um die Frage, wie das Patientenzimmer der Zukunft aussieht.
Krankenhausbau mit BIM
Der Krankenhausbau unterliegt dem Iron Law der Großprojekte: über dem Budget, über der Zeit und unter dem Nutzen. Ineffizenzen wiegen schwer. Die traditionelle Planungsmethode anhand statischer 2D-Zeichnungen stößt an ihre Grenzen. Welche Vorteile ergeben sich durch das Konzept des Building Information Modeling (BIM), das in der Luft- und Raumfahrt längst Standard ist?
Energieeffizenz und Klimakontrolle
Den Entwurf des Neubaus des Alb Fils Klinikums zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) für seine besonders umweltfreundliche, ressourcensparende, effiziente und für den Nutzer optimierte Gebäudeplanung mit dem DGNB-Vorzertifikat in Gold aus. Für Energieeffizienz und Klimakontrolle sorgen Gegenstrom-Schicht-Wärmeaustauscher.
Update für Umweltmanagementsysteme
Gleich drei zentrale Managementsystem-Normen erhalten 2026 eine Überarbeitung. Den Auftakt macht die ISO 14001 (Umweltmanagement) vor der ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und der ISO 45001 (Arbeitsschutz). Gerade bei den Herausforderungen des Klimawandels haben viele Krankenhäuser Nachholbedarf. Mit welchen Anpassungen lassen sich die neuen Anforderungen nachhaltig umsetzen? /p>