Sich über aktuelle Trends und neueste Technologien informieren, von Best Practices und Expertenwissen profitieren, sich mit Kollegen persönlich austauschen und Netzwerke aufbauen, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu meistern: Die wichtigsten Branchen-Events im Gesundheitswesen haben wir hier für Sie zusammengestellt.
SeminarTherapiesysteme 1 – Intensivstation, IMC und Pflege
Im Seminar Therapiesysteme 1 geht es um die verwendeten Verfahren in der Behandlung intensivpflichtiger und überwachungspflichtiger Patienten. Die Besonderheiten bei der Übernahme lebenserhaltener Vitalfunktionen durch Medizinprodukte sowie der Umgang mit Alarmen bei der Patientenüberwachung werden verständlich anhand von Beispielen verdeutlicht. Die Teilnehmer lernen/vertiefen die typischen, häufig anzutreffenden Medizingeräte und die Integration in den Patientenbetrieb von Intensiv- und Überwachungsbereichen kennen.
Der Schwerpunkt liegt im Grundverständnis und der Anwendung moderner Behandlungsverfahren in Intensiv- und Überwachungsbereichen. Die Risikobewertung wird immer in den Zusammenhang gestellt, die Notwendigkeit von Ersatzverfahren und Ausfallszenarien werden deutlich gemacht. Am Ende des Seminars wissen die Teilnehmer, worauf sie bei Organisation, Beschaffung und Betrieb von Medizinprodukten besonderen Fokus legen müssen.
Inhalte mit Beispielen aus:
Intensivmedizinischer Überwachung und Therapie
Patientenüberwachung und Telemetrie
Beatmungs- und Infusionsmanagement
Alarmweiterleitung
PDMS
Zubehör, Kombinationen und Telemedizin
Ausfall- und Ersatzverfahren
Zielgruppe des Seminars: Medizintechniker, MTcert-Kandidaten, Medizintechnik-Fachplaner, IT-Netzwerktechniker, Beauftragte für Medizinproduktesicherheit, Risikomanager für Medizinprodukte im Krankenhaus
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt's hier!
SeminarOP-Campus live ‚Von stationär zu ambulant: Wie gute Konzepte auch wirklich zum Erfolg führen‘
AOP-Druck, stationäres Setup – und jetzt? Der Praxisbericht aus den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel zeigt, wie sich ambulantes Operieren ohne Umlagerung unter realen Krankenhausbedingungen konkret, wirtschaftlich und teamfähig umsetzen lässt. Im Webinar wird anhand des Use Cases aus Essen vertiefend auf die organisatorischen, prozessualen und personellen Veränderungen eingegangen, die im Klinikalltag umgesetzt wurden. Offene Fragen zur Ambulantisierung im Bestand werden klar beantwortet.
Dabei wird deutlich: Selten ist die fachlich-technische Lösung das Problem, sondern der Veränderungsprozess. Es wird diskutiert, warum gute Konzepte in der Praxis oft an Routinen, Verantwortlichkeiten, Akzeptanz und Denklogiken scheitern – und welche Maßnahmen nötig sind, damit ambulante Eingriffe im OP-Umfeld tragfähig umgesetzt werden können.
Folgende Fragen werden diskutiert:
Wie verändert man eingespielte stationäre Routinen?
Wie schafft man Akzeptanz für ambulante Eingriffe im bestehenden OP-Umfeld?
Wie geht man mit Bedenken zu Taktung, Sicherheit, Zuständigkeiten und Aufgabenverschiebung um?
Und warum werden Themen wie Bereichslogik, Personaltrennung und Hygiene oft erst im Veränderungsprozess zum Konfliktpunkt?
Referenten sind Peter Lachenit (nordiska), Dr. Pierre Bonnet (Kath. Kliniken Ruhrhalbinsel Essen) und Fabian Wohlgemuth (St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh).
Das Webinar richtet sich an OP-Manager, OP-Koordinatoren, Führungskräfte und Teamleitungen im OP und in der Pflege sowie alle, die ambulante Strukturen im Bestand aufbauen oder weiterentwickeln möchten.
Dem Engagement des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) e. V. ist es zu verdanken, dass der weltgrößte Notfallmedizin-Kongress erstmals nach Deutschland kommt: Vom 9. bis 13. Juni findet in Hamburg die 25. Internationale Konferenz für Notfallmedizin ICEM gemeinsam mit der 21. DGINA-Jahrestagung statt. „Die ICEM 2026 wird ein globales Treffen sein – eine Feier der Notfallmedizin und der Fachleute, die sie prägen“, erklärt der wissenschaftliche Tagungsleiter, Dr. Michael Wünning. „Inspiriert vom Geist der Olympischen Spiele schaffen wir einen Ort, an dem Nationen nicht nur zusammenkommen, um zu lernen und sich auszutauschen, sondern auch, um Seite an Seite zu leben, Kontakte zu knüpfen und zu feiern.“
An fünf Tagen wird die ICEM unter dem Motto ‚#wetogetherforward‘ die sich wandelnde Landschaft der Notfallmedizin erkunden – von modernsten Technologien und globalen Herausforderungen im Gesundheitswesen bis hin zu Bildung, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Modernste Wissenschaft, praktische Workshops und intensive Diskussionen über die Zukunft der Notfallmedizin sollen Verbindungen schaffen und Gemeinschaft fördern. Im Mittelpunkt der Vision steht das ICEM Village in der Hamburger HafenCity – inspiriert vom Olympischen Dorf.
Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt's hier!
Im Seminar werden die Teilnehmer mit der praktischen Anwendung und der Zweckbestimmung von Medizinprodukten im Krankenhaus vertraut und anhand von Praxisbeispielen die Materie verständlich gemacht. Es geht um die verwendeten Verfahren in der chirurgischen Versorgung im OP. Der Schwerpunkt liegt im Grundverständnis und der Anwendung moderner Behandlungsverfahren im OP-Bereich. Die Risikobewertung wird immer in den Zusammenhang gestellt, die Notwendigkeit von Ersatzverfahren und Ausfallszenarien werden deutlich gemacht. Die Besonderheiten bei der Operation und der Anästhesie werden verständlich anhand von Beispielen verdeutlicht. Das bauliche Umfeld und Hygieneanforderungen werden geklärt.
Am Ende des Seminars wissen die Teilnehmer, worauf sie bei Organisation, Beschaffung und Betrieb von Medizinprodukten besonderen Fokus legen müssen. Sie lernen/vertiefen die typischen, häufig anzutreffenden Medizingeräte und die Integration in den modernen OP-Betrieb.
Inhalte:
Chirurgische Verfahren mit Hochfrequenz und Laser
Chirurgie-Roboter und Navigationssysteme
OP-Planung
Anästhesiegeräte
Bauliche Ausführung von OP-Bereichen
Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte (AEMP)
Zubehör, Kombinationen und Telemedizin
Ausfall- und Ersatzverfahren
Zielgruppe des Seminars: Medizintechniker, MTcert Kandidaten, Medizintechnik-Fachplaner, IT-Netzwerktechniker, Beauftragte für Medizinproduktesicherheit, Risikomanager für Medizinprodukte im Krankenhaus
Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt's hier!
Bis zu 250 Besucher –Betreiber, Bauherren, Investoren, Projektleiter, Planer, Architekten, Juristen und Produkthersteller– werden wieder zum Kongress "Die Klinikimmobilie der nächsten Generation" in Mainz erwartet: Die Teilnehmern bietet sich die Gelegenheit, vom breit angelegten Dialog und der diskussionsfreudigen Kongressatmosphäre zu partizipieren.
Auch in diesem Jahr spiegelt das Programm die Breite und Tiefe der Branche – von Klimaschutz und Dekarbonisierung über Digitalisierung und KI, BIM und Lean Management, bis hin zu Kritis, europäischen Projekten und internationalen Fallstudien:
Betriebsoptimierung
Klimaschutz in Krankenhäusern
BIM und Lean Management
Klinikprojekte
Rechtliche Angelegeheiten
Hospital goes digital
Kritis im Krankenhaus
Europäische Projekte
Projekte rund um das Krankenhaus
Die Schwerpunkte sind kein Selbstzweck, sondern eine direkte Antwort auf die Realität in den Häusern, die geprägt ist von steigenden Anforderungen an Resilienz, Effizienz und Nachhaltigkeit, den Druck, Lebenszykluskosten transparent zu steuern sowie die Notwendigkeit, Planung, Bau und Betrieb datenbasiert zu verzahnen. Ziel ist eine bessere Ökonomie und Performance im Gesundheitsbau, ohne den Nutzer – Patienten, Mitarbeiter und Betreiber gleichermaßen – aus dem Blick zu verlieren. Dafür braucht es integrierte Ansätze von der strategischen Bedarfsplanung über digitale Werkzeuge wie BIM sowie digitale Zwillinge und Standardisierung bis hin zu robusten Vergabe- und Governance-Strukturen.
Die Vorträge und Diskussionen sollen konkrete Impulse liefern, wie Ambulantisierung, CO2-Neutralität, Datensicherheit und klinische Prozesse in zukunftsfähige Immobilienkonzepte übersetzt werden können.
Der OP als Wettbewerbsvorteil – Zukunftsorientierte Konzepte für den OP
Die Fachkonferenz richtet sich an Führungskräfte in Krankenhäusern, die in verantwortlicher Position an Planung, Bau und Betrieb von OPs beteiligt sind, darunter Geschäfts- und Verwaltungsleitung, Ärztliche Leitung, OP-Management und OP-Pflege, chirurgisches und anästhesistisches Fachpersonal, des Weiteren an Vertreter von Krankenhausträgern, Industrie und Dienstleistung, Architektur- und Ingenieurbüros.
Die Themen:
Strategische Weichenstellungen: Auswirkungen auf den OP der Zukunft
Ambulante OP-Zentren neu gedacht: Partnerschaft, Bau und Prozesse als integriertes Erfolgsmodell
10 Kennzahlen für den OP: Das OPM-Tagescockpit
Integrales Kapazitätsmanagement: OP-Planung als Steuerungsinstrument
Die Zukunft der OP-Logistik: Epic-gestützter Fallwagen als integrierter OP-Prozess
Highlights:
Zahlreiche aktuelle Praxisbeispiele
Top-Referenten
Hochkarätiges Networking
Future OP live: Besichtigung des OP-Bereichs im Neubau des KSA
Die Fachkonferenz richtet sich an Führungskräfte in Krankenhäusern, die in verantwortlicher Position an Planung, Bau und Betrieb von OPs beteiligt sind, darunter Geschäfts- und Verwaltungsleitung, Ärztliche Leitung, OP-Management und OP-Pflege, Logistik und OP-Logistik.
Die Themen:
Kennzahlorientierte OP-Steuerung: Bessere Leistung durch optimale Logistikprozesse
Knappheit managen: OP-Logistik im stationären und ambulanten OP-Betrieb
Moderne Ver- und Entsorgung: Transparente Nachverfolgung und effiziente Steuerung der Prozesse
Revolution oder Evolution: Digitalisierung und KI im OP
Transformation: Führung in Veränderungsprozessen
OP-Logistik am Limit: Wie gut sind wir auf Krisensituationen vorbereitet?
Highlights:
Zahlreiche aktuelle Praxisbeispiele
Hochkarätiges Networking
Besichtigung des Bereichs OP-Logistik am LMU Klinikum München
Das Ende der 'Entökonomisierung' – GWK 2026 diskutiert Perspektivwechsel zu mehr Effektivität und Effizienz
Die moderne Medizin stößt an die Grenzen des antiquierten Gesundheitssystems. Es gibt dringenden Veränderungsbedarf. Ein 'weiter so' darf es nicht geben. Deshalb ist in diesem Jahr der Gesundheitswirtschaftskongress am 9. und 10. September 2026 in Hamburg so wichtig. Das zentrale Treffen der Manager und Unternehmer der Gesundheitsbranche bietet die ideale Möglichkeit, die Erwartungen der Verantwortlichen der Branche zu diskutieren und zu formulieren.
Die Veranstaltung ist die wichtigste Plattform der Entscheider aus den Unternehmen der verschiedenen Gesundheitsdienstleister, der Gesundheitsindustrie, der Serviceanbieter, Finanzdienstleister und Fachberater, der Einrichtungen der Forschung und Lehre sowie der Krankenkassen und Versicherungen. Hier findet der Austausch der Ideen und Gedanken mit der Politik und den Verbänden statt. Die Anwesenheit der Verantwortlichen aus Deutschland und den Nachbarländern macht den Gesundheitswirtschaftskongress zur ersten Adresse für das Topmanagement.
Aktuelle Informationen und die Möglichkeit zur direkten Anmeldung gibt's hier!
Tagung57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP)
Die 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik führt vom 16. bis 19. September 2026 nach Oberfranken in die Unesco-Weltkulturerbstadt Bamberg. In der traditionsreichen Region, durch die dortige Entdeckung der Röntgenstrahlen verbunden mit den historischen Wurzeln der Radiologie, bietet der Kongress drei Tage intensiven wissenschaftlichen Austausch.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Ausrichtung mit den auf die Magnetresonanztomografie spezialisierten Kollegen der DACH ISMRM – ein starkes Signal für interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Aus-, Fort und Weiterbildung, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und praxisnahe Lösungen für den klinischen Alltag prägen das Programm. Bamberg 2026 – ein Ort, an dem Ideen entstehen, Netzwerke wachsen und der die Medizinische Physik bewegt.
Details zum Programm und die Möglichkeit zur Registrierung gibt's auf der Veranstaltungswebsite.
KongressDGGG- und DGG-Jahreskongress ‚Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch‘
Immunologie und Zellbiologie mikrobieller Infektionen
KI in der Infektionsdiagnostik und -forschung
Fremdkörperinfektionen und Biofilme
Kongresspräsident Prof. Dr. Martin Aepfelbacher, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), wünscht allen Teilnehmern eine interessante und inspirierende Zeit in der Hansestadt Hamburg mit vielen fruchtbaren Diskussionen und einem kollegialen und freundschaftlichen Miteinander.
'Innovation managen – weil Gesundheit die beste Technik braucht' – unter dieser Prämisse lädt die 7. Fachmesse Krankenhaus Technologie mit Fachtagung Technik im Gesundheitswesen am 30. September und 1. Oktober nach Gelsenkirchen ein, um gemeinsam machbare, praxistaugliche und möglichst sinnvolle (technische) Lösungen für eine weiterhin leistungsstarke Gesundheitsversorgung zu erarbeiten.
Mit einer Vielzahl praxisnaher Workshops, hochkarätigen Vorträgen und innovativen Ausstellern bietet das etablierte Branchentreffen nicht nur Einblicke in neueste technologische Entwicklungen, sondern auch die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen, Kniffe und Best Practice auszutauschen und gemeinsam nach vorne zu denken. Der direkte Dialog zwischen Praxis, Forschung und Entwicklung macht die Veranstaltung zum Reaktor bester Technologien für das Gesundheitswesen.
Veranstalter sind die Fachvereinigung Krankenhaustechnik (FKT) e.V. und der Fachverband Biomedizinische Technik (fbmt) e.V.
Das Deutsche Beratungszentrum für Hygiene (BZH) lädt vom 7. bis 9. Oktober 2026 unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zum Freiburger Infektiologie- und Hygienekongress nach Freiburg ein.
An drei Tagen diskutiert der Kongress mit renommierten Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktuelle Fragen der Krankenhaushygiene und Infektiologie – von Leitlinienarbeit, Surveillance und Prävention bis hin zur Diagnostik und Versorgungspraxis. Mit Pausen und Industrieausstellung bietet er auch ausreichend Raum für Austausch.
Am Mittwoch stehen Eröffnung, internationale Perspektiven (Hygiene in Entwicklungsprojekten) sowie Updates aus ART, Stiko und Krinko im Fokus. Außerdem werden MRE an der Schnittstelle Tier–Mensch und Lehren aus Ausbrüchen beleuchtet.
Der Donnerstag bündelt Studien-Highlights, Anforderungen an die Medizinproduktaufbereitung, Digitalisierung und KI in Hygiene und Antibiotic Stewardship sowie Zukunftsthemen der mikrobiologischen Diagnostik inklusive Pilzdiagnostik und genomischer Surveillance. Praxisnahe 'Hygiene-im-Einsatz'-Formate aus unterschiedlichen Settings sowie ein spannender Vortrag über 'Was wir vom Körper lernen können' der bekannten Autorin Giulia Enders runden den Tag ab.
Am Freitag geht es unter anderem um 3-MRGN und den Umgang mit ihnen im Klinikalltag, die Zusammenarbeit mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, Sepsis-Qualitätssicherung, Arbeitsschutz und Gefährdungsanalysen sowie besondere Lagen wie innerklinische Katastrophenmedizin, Luftrettung und Sonderisolierstationen.
Zu weiteren Informationen, dem aktuellen Programm und der Möglickeit zur Anmeldung geht's hier!
Produktkoordination KTM/RT
KTM Krankenhaus Technik + Management Barbara Niedermaier
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