Schneller und einfacher zum eHBA

Von der digitalen AU-Bescheinigung (eAU) über die elektronische Patientenakte bis zum eRezept - viele Anwendungen der Telematikinfrastruktur erfordern einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA). Nach Angaben der Bundesärztekammer waren Ende September allerdings erst 39,03 Prozent der im stationären Sektor tätigen Ärzt:innen mit der personenbezogenen Chipkarte im Scheckkarten-Format ausgestattet.

Die Telematikinfrastruktur (TI) vernetzt die verschiedenen Akteure des Gesundheitswesens system- und sektorenübergreifend miteinander. Dabei steht der Schutz sensibler Patientendaten an erster Stelle. Der eHBA dient als sichere Eintrittskarte in die digitale Welt der Medizin. Mit ihm können sich Ärzt:innen authentifizieren, auf die Versichertenkarten (eGK) ihrer Patient:innen zugreifen sowie vertrauliche Dokumente rechtsverbindlich digital unterzeichnen und verschlüsseln.

Langjährige Expertise

Bereits seit 2004 produziert medisign als zugelassener Vertrauensdiensteanbieter (VDA) elektronische Berufsausweise im Auftrag der Heilberufskammern und zählt mit rund 125.000 ausgegebenen Karten zu den führenden Anbietern im Gesundheitsmarkt. Inzwischen stattet das Düsseldorfer Unternehmen, eine gemeinsame Tochtergesellschaft des Deutschen Gesundheitsnetzes (DGN) und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, bereits vier verschiedene Heilberufsgruppen mit eHBA aus. Hinzu kommen in Kürze Ausweise für die nicht-approbierten Gesundheitsberufe, die das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR) herausgibt, u. a. für Pflegefachkräfte und Physiotherapeut:innen.

Der eHBA ist ein personengebundener Ausweis, so dass Ärzt:innen ihn persönlich bei der zuständigen Landesärztekammer beantragen müssen. Als Kartenanbieter ist medisign gesetzlich verpflichtet, bei allen Antragstellenden eine Identitätsprüfung durchzuführen. In der Regel kommt hier das PostIdent-Verfahren zum Einsatz, also die Identifizierung mit gültigem Ausweisdokument in einer Postfiliale. Speziell für den stationären Sektor bietet medisign eine weitere Methode an: das Vertrauensdienste-Ident-Verfahren, kurz VDA-Ident.

Vor-Ort-Identifizierung in Kliniken

Dabei übernehmen Klinikmitarbeitende aus der Verwaltung, die von medisign für diese Aufgabe geschult und zertifiziert werden, die Identitätsfeststellung ihrer (beleg-)ärztlichen Kolleg:innen. Das Ident-Formular wird gemeinsam ausgefüllt und direkt mit den Antragsunterlagen an medisign versendet. Eine Siegelprüfung sichert den Prozess zusätzlich ab. Mit dieser bequemen Vor-Ort-Identifizierung entfällt für die Antragstellenden eHBA der Weg zur Postfiliale. Die Identitätsprüfung lässt sich einfach zwischendurch im Arbeitsalltag erledigen.

Verschiedene Kliniken und Klinikverbünde setzen VDA-Ident bereits erfolgreich ein, um ihren Mitarbeitenden die Beantragung des eHBA so einfach wie möglich zu machen und den Antragsprozess zu beschleunigen. Nähere Informationen zum VDA-Ident-Verfahren und zu weiteren Vorteilen für Kliniken erhalten interessierte Einrichtungen bei Steffen Bucksteeg, Vertriebsansprechpartner von medisign.

medisign GmbH
Steffen Bucksteeg
Richard-Oskar-Mattern-Straße 6
40547 Düsseldorf
Tel.: +49 211 77008-166
vertrieb@medisign.de
www.medisign.de/klinik

 

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