Themenvorschau für Ausgabe 10/2020

Liebe Leser, liebe Kunden,

die Digitalisierung ist in aller Munde. Diesem allgegenwärtigen Thema widmet sich unser Special "IT-Systeme und E-Health" in KTM 10 intensiver - überzeugen Sie sich selbst.

Auch interessant: optimierte "Unit-Dose-Versorgung" in der Medizintechnik, neue Händehygiene in der Neonatologie oder auch Raumakustik als planungsrelevanter Faktor im Facility Management - dies und viel mehr dazu in der kommenden Ausgabe.

Einzigartige Werbung - mit uns - in KTM 10 und wann immer Sie mögen.

Sonnige Grüße,

Nicola Aschendorf

 

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Special IT-Systeme und E-Health

Sparen in Zeiten der Krise
Die Corona-Pandemie ist vor allem eine Gefahr für die Gesundheit. Der Healthcare-Sektor sieht sich großen Anforderungen gegenüber: Sei es die Bereitstellung von genügend Intensivbetten, ausreichend Beatmungsgeräten oder für die Pandemie geschultes Personal. Doch auch wirtschaftlich steigt der Druck. Die meisten Sparmaßnahmen führen zu einem sinkenden Versorgungsniveau. Mit Gebrauchtsoftware können hingegen Kosten gesenkt werden, ohne dass die Arbeitsqualität darunter leidet.

Neuer Boom der Telemedizin
Die Remote Patient Monitoring (RPM) oder Patientenfernüberwachung ist Teil der telemedizinischen Revolution, die außerhalb von Deutschland längst begonnen hat. Die beispiellosen Herausforderungen der Covid-19-Pandemie könnten aber dazu führen, dass die Telemedizin und patientenbezogene Fernanwendungen auch in Deutschland breite Verwendung finden. Corona zumindest zeigt: Ärzte müssen in der Lage sein, Patienten in jeder Situation zu betreuen – auch per Fernüberwachung. Wir werfen einen Blick auf den US-amerikanischen Markt: welche Gesundheitsdienstleistungen können mit technologischer Unterstützung wie RPM und Wearables besser laufen? Immerhin: In den USA investierten 2019 bereits 88 Prozent der Gesundheitsanbieter in telemedizinische Patientenbetreuung.

Gigabit statt Geduldsprobe
Auch der Gesundheitssektor befindet sich im Digitalisierungs-Umbruch und will zukünftig von Lösungen profitieren, Onlineservices werden immer wichtiger. Start-ups und neue Technologien tun ihr Übriges, um den Fortschritt weiter zu befeuern. Die Grundvoraussetzung für diesen Wandel ist schnelles und stabiles Internet. Das Rückgrat dieser Revolution bildet eine grundlegende Veränderung der Telekommunikationsinfrastruktur mit Internetanschlüssen, die Gigabit-Geschwindigkeiten und geringe Latenzen ermöglichen. Glasfaseranschlüsse stehen beim Rennen um die schnellsten Übertragungsraten auf der ,Poleposition‘.

Netzwerk clever gelöst
Das Klinikum Stuttgart muss als Haus der Maximalversorgung höchsten medizinischen und organisatorischen Standards entsprechen, im Besonderen für die IT- und Telekommunikationsinfrastruktur. Die physische Infrastruktur ist in den letzten 30 Jahren rasant gewachsen und umfasst heute 190 IuK-Räume mit 350 IuK-Schränken (Information und Kommunikation), dabei ist eine zu große Variantenvielfalt entstanden. Bei der Neustrukturierung und Dokumentation dieses sicherheitssensiblen Bereichs setzt das Klinikum auf innovative und flexible Technologien, die auch für die Zukunft eine transparente und strukturierte Verwaltung garantieren. Außerdem ist von Beginn an klar, dass man eine Lösung und einen Partner braucht, die flexibel genug sind, individuelle Anpassungen zu ermöglichen.

Berechtigungen dürfen nicht kränkeln
Mit der Digitalisierung, die in den Krankenhäusern Einzug gehalten hat, gehen hohe Anforderungen an den Datenschutz einher – in der aktuellen Krisensituation mehr denn je. Europaweit zeigen Fälle, dass die Aufsichtsbehörden empfindliche Strafen verhängen, wenn sensible Patientendaten nicht ausreichend geschützt werden. Krankenhäuser brauchen deswegen ein Berechtigungskonzept, das Zugriffe – auch im Notfall – klar regelt und kontrolliert. Oft ist das Berechtigungsmanagement dagegen undurchsichtig. Eine strategische Analyse kann hier schnell Transparenz bringen, den Status Quo ermitteln und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen geben.

Neues Patiententerminal für Medizinisches Versorgungszentrum
Es spendet Desinfektionsmittel und steuert den Patientenfluss, liest Krankenkassenkarten ein und empfängt den Patienten. Und das Wichtigste: Der wegen Corona erforderte physische Sicherheitsabstand zwischen Patient und Empfangsmitarbeiter kann jederzeit eingehalten werden. Die Rede ist vom neuen Patienterminal mit selbstständigem, hygienischem Anmelden von Patienten am Check-in-Terminal und somit einer Vermeidung des Aufenthalts an der Rezeption samt engem Kontakt mit dem Personal. Auf dem Terminal sind die Informationen zum Einlesen der Karte Schritt für Schritt genau vorgegeben. Lesen Sie mehr dazu in KTM 10.

 

Management

Verrückt, wer hier nicht arbeiten will
Bis vor Kurzem erfolgte die Personalsuche im Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen traditionell mit klassischen Print-Stellenanzeigen. Der Fachkräftemangel in der Pflegebranche und der damit verbundene Wettbewerb um potentielle Kandidaten forderte jedoch ein Umdenken. Dabei ist eine Verkürzung des Bewerbungsprozesses das Herzstück der Maßnahmen. So können Interessenten über ein Kurzbewerberformular (Smart-Apply-Formular) ihre Daten hinterlassen und schnell einen direkten Kontakt zur Personalabteilung aufnehmen. Um sich einer überwiegend jungen Zielgruppe im Alter zwischen 20 und 40 Jahren als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, steht ein digitaler Maßnahmen-Mix aus emotionalem Storytelling, Social-Media-Anzeigen und klassischen Stellenausschreibungen in Online-Portalen im Fokus.

Bessere Pflege durch Digitalisierung
Die Corona-Krise hat noch einmal stark hervorgehoben, welch wertvollen Beitrag Pflegerinnen und Pfleger leisten – und mit welchen besonderen Schwierigkeiten Menschen in diesem Beruf jeden Tag zu kämpfen haben. Dabei leistet die Digitalisierung einen wichtigen Beitrag. Denn sie macht für Ärzte, Physiotherapeuten und Krankenhausapotheker erst wirklich sichtbar, was tagtäglich von der Pflege am Patientenbett geleistet wird und wie unentbehrlich diese Arbeit wiederum für die ständige Verbesserung der Digitalisierung ist. Warum das so ist, erfahren Sie in KTM 10.

Facility Management

Entspannen unter einzigartigen Lichtdecken
Die Rhön-Klinikum AG hat mit dem neuen Campus Bad Neustadt das medizinische Versorgungsmodell der Zukunft für den ländlichen Raum errichtet. So wurden die Ruhe-, Aufwach- und Warteräume des Zentrums für klinische Medizin seines neuen Campus Bad Neustadt mit besonderen Lichtdecken ausgestattet. Die Lichtpaneele tauchen die Räume in schönes Licht, sorgen für eine angenehme Atmosphäre und wirken so beruhigend und entspannend – vor allem auf die Patienten.

Ergonomie, gute Akustik und frische Luft
Ein positives Arbeitsumfeld für Ärzte und Pflegepersonal ist für Kliniken in Zeiten des Fachkräftemangels sehr wichtig. Vor allem in hoch spezialisierten Bereichen, wie in OPs, wo täglich Höchstleistungen gefragt sind, versuchen die Betreiber, den Beschäftigten die Arbeit angenehmer zu gestalten. Mitarbeiterzentrierte Architektur ist die Lösung – vom lichtdurchfluteten Ambiente über Wände mit künstlerisch gestalteten Natur-Collagen bis hin zum Boden.

Kostenfalle Lärm
In der aktuellen Corona-Krise konnte das deutsche Gesundheitssystem seine hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen - aber die Investitionsbudgets der Bundesländer sinken, die Kosten in den Krankenhäusern steigen und die folglich rigorosen Kostensenkungen haben wiederum Auswirkungen auf ÄrztInnen, Pflegekräfte und die Versorgung der PatientInnen. Dabei erfordern schwierige Situationen, wie sie tagtäglich in Krankenhäusern vorkommen, Klarheit und Präzision in der Kommunikation. Besonders Ruhe und gute Sprachverständlichkeit werden dadurch zu planungsrelevanten Faktoren für Krankenhäuser, insbesondere die Raumakustik spielt eine entscheidende Rolle.

Medizintechnik

Unit-Dose zur Steigerung der Arzneimitteltherapiesicherheit
Die richtige Medikation in der richtigen Dosierung zum richtigen Zeitpunkt für den richtigen Patienten und mehr Zeit für die Pflege, sich um die Patienten zu kümmern. Um die Arzneimitteltherapiesicherheit zu erhöhen, wurde daher in der Zentralapotheke des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum die ,Unit-Dose-Versorgung‘ eingeführt, die den Medikationsprozess automatisiert und digitalisiert. Damit übernimmt das Bereitstellen der verordneten Medikamente nicht mehr das Pflegepersonal, sondern ein Dispensierungsautomat, der die ,Oralia‘ (Tabletten, Kapseln, Dragees) patientenindividuell zusammenstellt, verpackt und etikettiert.

Hygiene und Sterilisation

Hygiene in Aufzügen
Durch Corona rücken im Krankenhausalltag Orte in den Blick, die bei den Hygienikern bislang außen vor blieben. Dazu zählen Aufzüge. Denn die Kabinen machen es den Nutzern schwer, die Regeln räumlicher Distanzierung einzuhalten. Dazu kommt die bisher fehlende Möglichkeit, virenhaltige Aerosole aus der Kabinenluft zu filtern. Doch die Industrie entwickelt Lösungen, um die Ansteckungsgefahren zu mindern und das Wohlbefinden der Nutzer zu erhöhen. Dazu zählen auch Oberflächen und Handläufe mit antimikrobieller Oberfläche.

Neue Händehygiene auf der Neonatologie
Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau (EWK) bringt die Händehygiene dank innovativer Haltelösungen und berührungsloser Desinfektion dorthin, wo sie gebraucht wird und optimiert so nachhaltig die Behandlung. Denn das Immunsystem von Früh- und Neugeborenen ist gegen die ,Eindringlinge‘ von außen nicht gewappnet, wodurch Krankheitserreger leichtes Spiel haben. Um den hohen Infektionsschutz-Standards auf der Neonatologie zu entsprechen, ist eine wohl ausgereifte Infrastruktur mit Händedesinfektionsmittelspendern erforderlich.