Themenvorschau für Ausgabe 9/21

Liebe Leser, liebe Kunden,

und wieder ist ein Monat vorbei, daher heute mein Ausblick auf unseren KTM-September: Wissen Sie, wie man den Sicherheitsstandard bei Zutrittsberechtigungen erhöhen kann, haben Sie sich schon einmal mit effizientem Spindfachmanagement auseinander gesetzt oder kennen Sie die neuesten Wege zur Verringerung der Legionellen-Gefahr im Trinkwasser?

Dann lesen Sie unbedingt mehr dazu in unserem Special Facility Management.

Und auch Themen wie Lean Management in der IT, OP-Layout in der Medizintechnik oder immer noch vorhandenes Klischeedenken im Management kommen bei uns nicht zu kurz.

Wenn Sie in print und online dabei sein möchten, immer gerne und unkompliziert mit einer Menge an Möglichkeiten und noch mehr Ideen. Denn Werbung ist wichtig – für jeden von uns.

Bis bald und

sonnige Grüße

Nicola Aschendorf

PS: Im nächsten Heft KTM 10 Special IT-Systeme und E-Health

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Special Facility Management

Auf der sicheren Seite
In Krankenhäusern und Gebäuden aus dem Gesundheitssektor herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Um höchsten Sicherheitsstandard zu garantieren und die vielen unterschiedlichen Zutrittsberechtigungen unkompliziert zu verwalten, sind Einrichtungen aus dem medizinisch-sozialen Bereich mit den innovativen Produkten eines bekannten Unternehmens auf der sicheren Seite.

Neue OP-Säle mit moderner Gebäudeautomation
Aufgrund steigender Behandlungszahlen erweiterte das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier seit 2010 seine Operationskapazitäten in einem etwa 55 Millionen Euro teuren Mammutprojekt. Das Vorhaben wurde im Jahr 2020 abgeschlossen und die neue OP-Abteilung mit zunächst acht Sälen, die im Sommer 2017 in Betrieb ging, wurde mit Gebäudeautomation eines mittelständischen Experten ausgestattet, darunter beispielsweise die Heizungs- und Lüftungsanlagen.

Klinikgestaltung: funktional und schön
Wenn eine Behandlung im Krankenhaus ansteht, entscheidet bereits der erste Blick in einen Raum darüber, wie wohl wir uns darin fühlen. Dabei helfen professionelle Raumkonzepte, eine angenehme Wirkung auf Personen auszuüben. Hier sind alle menschlichen Sinne ausschlaggebend für das Wohlbefinden im gesamten Gebäude – vor allem die optische Wahrnehmung. Damit sich Funktionalität wie Hygiene oder auch Brandschutz und schöne Einrichtungskonzepte nicht ausschließen, bedarf es der richtigen Planung.

Hygienische Trinkwassererwärmung für eine separate Infektionsstationd
Im Rems-Murr-Klinikum in Winnenden entstand durch die Erfahrung mit Corona eine komplett räumlich getrennte Infektionsstation zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten von Infektionen und zum Schutz aller Beteiligten. Die Trinkwassererwärmung nach einem bestimmten Durchlauferhitzerprinzip im neuen Gebäude ist nachhaltig und trägt zur Verringerung einer Legionellen-Gefahr bei.

Effiziente Spind-Verwaltung
Im Zuge des Umbaus Klinikum Osnabrück sollte in den Umkleidekabinen für das Personal ein modernes Spindfachmanagement implementiert werden. Sicher, intuitiv, mit geringem Verwaltungsaufwand bedienbar und außerdem die Verwaltung entlastend. Um dies zu gewährleisten, griff man bei der Neukonzeption der Intensivstation auf aktuelle und moderne Schlosshardware zurück. Dabei wurde die digitale Schranknutzung mittels der Software eines bekannten Unternehmens aus Köln gesteuert.

Gesundheitswesen soll grüner werden
Bauten für das Gesundheitswesen stellen das Wohl des Menschen klar in den Fokus ihres Kernprozesses. Damit jedoch nicht die Gebäude selbst über kurz oder lang zur Belastung für Mensch und Umwelt werden, sind neue Konzepte und spezielle Planungskompetenz gefragt. Der vorgestellte European Green Deal verpflichtet alle Beteiligten dazu umzudenken und zu neuen, umweltverträglicheren Lösungen zu kommen. Insbesondere die Baubranche ist hier in der Pflicht, denn sie gilt als Verursacherin hoher Co2-Belastung.

Management

Die Macht des Klischees
In einer Zeit von Gender Equality und Diversität möchte man glauben, dass es die Einteilung in Frauen- und Männerberufe nicht mehr gibt. Doch die Realität sieht oft anders aus, zum Beispiel in der Chirurgie. Wir haben mit einer Senior-Operateurin und einem Operationstechnischen Assistenten (OTA) darüber gesprochen.

Kooperation zwischen Wissenschaft und praktischer Medizin
Rund 64.000 Patientinnen und Patienten versorgt die Notaufnahme des Klinikums Nürnberg Süd im Jahr, Tendenz steigend. In einem ,Ideencafé‘ mit Studierenden des Masterstudiengangs Betriebswirtschaft/Human Resources Management der TH Nürnberg, unter Leitung von Frau Prof. Dr. Sabine Brunner, machte sich ein interprofessionelles Team auf, die Situation zu verbessern. Pflegefachkräfte, Internist:innen, Chirurg:innen, Neurolog:innen, Medizinische Fachangestellte, Seelsorge, Reinigungs- und Hausservice, Auszubildende, Pflegehelfer:innen, Verwaltungsfachkräfte und Notfallsanitäter:innen setzten sich gemeinsam an einen Tisch und erarbeiteten Vorschläge.

UKE-Jukebox – neue Wege in der Pflege
Pflegefachpersonal zu gewinnen, ist seit Jahren eine große Herausforderung für Kliniken und Krankenhäuser. Es gibt auf dem Arbeitsmarkt mehr freie Arbeitsplätze als qualifiziertes Personal. Mit einem Matchingtool geht das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf neue Wege, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Die Patienten im Blick
Nicht erst seit Corona steht die Medizin immer wieder vor neuen Herausforderungen. Vielmehr ist es seit jeher das Bestreben der Universitätsmedizin, medizinische Forschung voranzutreiben und die Grenzen des medizinisch Machbaren zu verschieben. Die Universität Augsburg hat eine neue Medizinische Fakultät gegründet und den ersten Modellstudiengang Medizin in Bayern eingerichtet. Interdisziplinäre Module binden früh medizinisch-klinische Inhalte ein und longitudinale Kurse ziehen sich durch das gesamte Studium. Gegenstand eines dieser longitudinalen Stränge ist die Kommunikation zwischen Arzt, Patient und Angehörigen sowie im interdisziplinären Team.

Logistik

Ein gigantischer Umzug im laufenden Betrieb
Es war eine logistische Meisterleistung, ein gigantischer Umzug im laufenden Betrieb: Rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Herbst 2020 in den Neubau der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg umgezogen. Die neue Klinik verfügt über rund 21.000 Quadratmeter Nutzfläche, 16 Operationssälen, 313 Betten und eine eigene Hubschrauberlandeplattform. Heute zeigt sich, dass sich die umfangreichen Planungen und Abstimmungen im Vorfeld gelohnt haben, das Gebäude ist bis ins Detail durchdacht.

Logistik 4.0: Patienten- und Versorgungssicherheit im Fokus
Um die Patienten- und Versorgungssicherheit entlang der Wertschöpfungsketten zu gewährleisten, bedarf es digitaler Maßnahmen. Im Klinikum Region Hannover gingen die ersten digitalen und vernetzten Systeme in die Testphase, um gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft die eigene Digitalstrategie voranzutreiben.

Küche

Von Kässpätzle bis Kaffee
Die Zufriedenheit der Patienten hängt auch von gutem Essen ab. Die Paracelsus-Kliniken fahren hier zweigleisig: Sie setzen auf regionale Zulieferer und optimieren parallel ihren zentralen Einkauf. Trotz knappen Budgets kommt so gesundheitsförderndes Essen auf den Teller. Auch ein fleischfreier Tag wurde eingeführt.

IT-Systeme

Panel PC für Krankenhauseinsatz optimiert
Mit einem Neubau legt das Bürgerspital Solothurn einen wichtigen Grundstein für die Zukunft. Im Zuge dessen führte das Krankenhaus nun ein modernes Lean Management ein. Dazu gehört unter anderem die konsequente Digitalisierung in der Patientenversorgung inklusive elektronischer Patientenakte. Die neueste Version einer Pflege- und Visite-Lösungen hat Systeme, die eine unabhängige Stromversorgung besitzen: Zwei leichte Akkus sind perfekt im PC-Gehäuse integriert und können im laufenden Betrieb einzeln getauscht werden. Die Pflegewagen sind dadurch immer verfügbar, 24 Stunden, 7 Tage die Woche, ohne an die Steckdose zu müssen.

Weil jede Sekunde zählt
Das Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen-Schwenningen hat seine Zentralen Notaufnahmen vollständig digitalisiert. Über das ‚Cockpit Notaufnahme‘ gelangen Daten aus dem Rettungswagen bereits vor Ankunft des Patienten in die Zentrale Notaufnahme. Das System verbessert auch die Kommunikation bei der Verlegung und die Personaleinsatzplanung.

Per Telekonsil schneller therapieren
Bei Verdacht auf Schlaganfall zählt jede Sekunde. Doch nicht immer ist – insbesondere in kleineren Kliniken in ländlichen Regionen – ein Neurologe rund um die Uhr zur Stelle, um kritische Therapieentscheidungen zu treffen und die nächsten Schritte in die Wege zu leiten. Hier leistet die Telemedizin unverzichtbare Hilfe.

Medizintechnik

Schmerzfrei mit künstlichem Gelenk
Die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg setzt als eine der ersten Kliniken Norddeutschlands bei der Kniegelenkersatzchirurgie auf die Unterstützung durch einen OP-Roboterarm. Die ‚Mako‘ genannte Technologie ermöglicht millimetergenaue Positionierung eines künstlichen Kniegelenks. Denn ein optimaler Sitz der Prothese ist die Voraussetzung für ein schmerzfreies Leben mit einem künstlichen Gelenk.

Kleine Änderung – große Wirkung
Die Implantation von Hüft- und Knieendoprothesen zählt mit ca. 2,5 Millionen Eingriffen jährlich zu den weltweit am häufigsten durchgeführten und gleichzeitig zu den am besten standardisierten Operationsverfahren. Ein wesentlicher Faktor dieser Standardisierung ist die Strukturierung von operativen Prozessen zur kontinuierlichen Verbesserung der Behandlungsqualität und der Optimierung der Eingriffszeiten. Eine neue Studie hat nun gezeigt, dass auch kleine Änderungen im OP-Layout einen großen Einfluss auf die Durchführung und die Effizienz intraoperativer Prozesse haben können.