Themenvorschau für Ausgabe 12/2020

Liebe Leser, liebe Kunden,

Sie möchten auch am Ende des Jahres Präsenz zeigen, haben mit Facility Management zu tun UND suchen eine geeignete Plattform mit interessiertem Fachpublikum?

Dann kommt unsere KTM 12, Special „Green Facility Management und Energie“ doch gerade richtig. Ob es um Lösungen für Healing Architecture, Umbaumaßnahmen im Winter oder das Spital der Zukunft geht – wir berichten für Sie.

Darüber hinaus geht es um wichtige Themen wie Medizinprodukte für Kinder und Jugendliche, Healing Architecture oder neue Antworten auf erhöhtes Hygiene-Bewusstsein.

Neben print bieten wir übrigens auf unserer KTM-Website
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Einzigartige Werbung - mit uns - in KTM 12 und wann immer Sie mögen.

Viele Grüße,

Nicola Aschendorf

 

    

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Special Green Facility Management und Energie

Flexibel auf Anforderungen reagieren
Mit elektronischen Schließsystemen sind Krankenhäuser flexibler als mit mechanischen: Änderungen im Schließplan lassen sich digital bearbeiten und auf Schlüsselverluste kann per Mausklick reagiert werden. Eine intelligente Zutrittsorganisation bietet darüber hinaus viele weitere nützliche Funktionen: Sie unterstützt unter anderem das Hygienemanagement, die Zeiterfassung und die Kantinenabrechnung. Aber auch das Parkraummanagement und die automatische Wäscheausgabe können ins System integriert werden. Auf Wunsch des Anlagebetreibers kann der Nutzer bei der Schlüsselübergabe den Empfang per virtueller Unterschrift bestätigen. Wo Aktenordner sicher aufbewahrt werden sollen, schützen spezielle Schrankschlösser vor unerlaubtem Zugriff. All diese Funktionen lassen sich mit nur einem Schlüssel nutzen, auf dem die entsprechenden Berechtigungen des Schlüsselträgers gespeichert sind.

Healing Architecture: Systemlösungen für das Gesundheitswesen
Wer sich in seiner Umgebung wohlfühlt, wird oft besser mit einer Erkrankung fertig oder sogar schneller wieder gesund. Hohe Aufenthaltsqualität mit den klassischen Anforderungen an Hygiene, medizinische Abläufe und Gebäudesicherheit zu vereinbaren, ist die zentrale Anforderung an die architektonische Gestaltung von Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Fenster, vor allem aber Türen sind dabei ein wichtiger Faktor, den man gerne übersieht – vor allem, wenn alles optimal funktioniert. Komfortable und sichere Lösungen für Fenster-, Tür- und Sicherheitstechnik bietet ein Unternehmen an – mit dem Ziel, Gebäude noch lebenswerter zu machen.

Umbau im Winter spart Kosten
An einer der größten hochschulmedizinischen Einrichtungen in Deutschland wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren umfassende Sanierungs- und Ergänzungsarbeiten an den Kaltwassernetzen durchgeführt. Gleichzeitig musste der reibungslose Klinik- und Lehrbetrieb sichergestellt bleiben. Die dabei unvermeidbaren Versorgungsengpässe wurden durch Mietkältemaschinen überbrückt. Denn während der Arbeiten war es in einzelnen zeitlichen Abschnitten unumgänglich, entweder das ganze Netz beziehungsweise Teile dessen abzuschalten. Dabei galt es auch während der beiden Winterperioden – in denen die Umrüstungsmaßnahmen stattfanden – die benötigte Kälteleistung von bis 4,5 MW zu gewährleisten, um den für die regulären betrieblichen Abläufe des Klinikums erforderlichen Kältebedarf auch in dieser Jahreszeit abzudecken. Über 2,1 km flexible Schlauchleitungen sowie mehr als 100 Mietkomponenten in Form von Kältemaschinen, Pufferspeichern, Pumpenmodulen und Ausdehnungsgefäßen wurden von einem, für die Maßnahmen beauftragten, Mietkältespezialisten auf fünfzehn 40-Tonnen-Lkw angeliefert.

Was Schweizer Patienten vom Spital der Zukunft erwarten
Auf dem Schweizer Immohealthcare-Kongress kommen jährlich internationale Vertreter aus dem Spitalwesen und der Real-Estate-Branche zusammen. Der diesjährige Kongress verdeutlichte, vor welchen Herausforderungen die Schweizer Spitallandschaft steht – allen voran die digitale Transformation. Das rasante Tempo der technologischen Entwicklung steht im Spannungsfeld zu den festen Infrastrukturen und zähen Planungsprozessen von Spitalimmobilien. Eine Spitalimmobilie durchläuft nicht selten einen Planungsprozess von mehr als 10 Jahren und ist, wenn fertig erstellt, meist schon wieder veraltet. Viele Stakeholder-Interessen müssen berücksichtigt werden: Bauherren, Vertreter der Betriebsprozesse und Mitarbeiter, Behörden und Politik, Baurecht, Finanzierung, Planer, Bauunternehmer und Städtebau – selten ist es aber der Patient. Welchen Unterschied es macht, den Patienten in Planungsprozessen frühzeitig miteinzubeziehen, zeigen eindrucksvolle Success-Stories.

Kosten senken und die Energieeffizienz verbessern
Mit diesem Ziel entschied sich die Leitung der Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gGmbH im Jahr 2004 für eine energetischen Modernisierung ihrer gebäudetechnischen Anlagen. Mit einem bekannten Unternehmen als Partner wurde im Rahmen eines Energiespar-Contractings ein umfassendes Maßnahmenpaket umgesetzt – ohne den laufenden Krankenhausbetrieb zu beeinträchtigen. Das Ergebnis übertrifft die Erwartungen aller Beteiligten: Während der zwölf Jahre dauernden Hauptleistungsphase, die im Mai 2019 endete, konnten rund 12,5 Millionen Euro Energiekosten und über 42.400 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Next-Generation Patient-Centred Hospital – New Aarhus University Hospital
Das Universitätsklinikum Aarhus, das erste und größte der neuen ,Superhospitals‘ Dänemarks und das größte Gebäude für das Gesundheitswesen in Dänemark, ist ein Vorreiter im Bereich der ‚Healing Architecture‘ und der nächsten Generation der patientenzentrierten Versorgung mit umfassender Landschaftsintegration, einem Stadt-ähnlichen Layout für intuitive Wegfindung, konsequenter Tageslichtversorgung überall, patientenzentrierten Umgebungen und Organisationsprinzipien, sowie einem extrem hohen Maß an Zukunftsfähigkeit und Flexibilität in Layouts und Gebäuden.

Management

Mehr Zeit für Patienten dank digitaler Unterstützung
Die Betreiber von Krankenhäusern und Kliniken müssen die Funktionalität und Sicherheit all ihrer Betriebsgeräte und Gegenstände im Blick haben. Der Gesetzgeber verpflichtet sie zu einer Inventaraufstellung und macht Vorgaben zum Datenmanagement, Prüffristen und Wartungen. Um den Überblick nicht zu verlieren, Kontrollpflichten nachzukommen und eine effektive Verwaltung der Vermögensgegenstände leisten zu können, bietet sich deswegen eine digitale Inventarisierung an. Eine gute Inventar-Software strafft die Abläufe und bietet eine maximale Transparenz. Die Klinikleitung sieht sofort den Status der Ausstattung und kann Neuanschaffungen oder Reparaturen zu sinnvollen Zeitpunkten durchführen lassen.

IT-Systeme

Fachärztliche Expertise in die Breite tragen
Digitale Vernetzungsstrukturen bieten gerade in der Spitzenmedizin große Chancen. Das Neuroradiologische Netzwerk rund um Mönchengladbach profitiert hiervon bereits seit über drei Jahren. Der 5G-Datenstandard könnte die Ausbreitung derartiger Strukturen zusätzlich beschleunigen. Neue digitale Vernetzungstechnologien bieten hier enorme Chancen in der Krankenhausversorgung. So hat das Neuroradiologische Netzwerk rund um die Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. med. Adrian Ringelstein das Potenzial derartiger Strukturen bereits erkannt und in seinen Versorgungsalltag integriert. Mithilfe einer als Medizinprodukt zertifizierten und DSGVO-konformen Software halten er und seine Kollegen Telekonsile mit Praxen im Umland ab, wenn die niedergelassenen Fachärzte dort Bedarf an deren neuroradiologischer Expertise sehen.

Nutzen generieren, Risiken abwägen
Die Forderung nach einer schnelleren Digitalisierung im Krankenhaus wird immer lauter. Dieser Wunsch generiert aber nicht nur mehr Nutzen für die Patienten und verbesserte Abläufe im Gesundheitssystem, sondern auf der anderen Seite auch Risiken, die zu managen sind. Digitalisierung kann nur einhergehen mit der gleichzeitigen Integration von Medizintechnik in die bestehende IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen. Das betrifft nicht nur Krankenhäuser, sondern auch zuweisende Ärzte, Rettungsdienste und Gesundheitsdienstleister, wie zum Beispiel Labore. Ebenso darf man die Patienten nicht vergessen, die heute bereits mit Smarttechnologien (Wearable, Smartwatch, Smart-Blutdruckmessgeräte- und EKGs usw.) zuhause Daten sammeln und im Notfall dem Arzt bereitstellen können.

Medizintechnik

Augmented-Reality-App für Gehirnchirurgen
Der in einem Forschungsprojekt entstandene Demonstrator soll Chirurgen im Operationssaal bei der Ventrikelpunktion unterstützen. Es handelt sich dabei um einen Routineeingriff in der Neurochirurgie. Hierfür entfernt der Chirurg Flüssigkeit aus dem Gehirn des Patienten, um den Hirndruck zu reduzieren. So sollen schwerwiegende Konsequenzen bei raumfordernden Prozessen wie Tumoren, Schädel-Hirn-Traumata, etc. abgewendet werden. In KTM zeigen wir, was es bei Augmented-Reality-Anwendungen für den medizinischen Kontext zu beachten gilt.

Medizinprodukte: Kinder und Jugendliche endlich im Fokus?
Kinder und Jugendliche, eine stark unterschätzte, daher vernachlässigte, aber immer größer werdende Zielgruppe, verdienen dieselbe Beachtung wie Erwachsene in der Weiterentwicklung der Medizintechnik. Jedoch hat die Industrie es schon lange versäumt, den Fokus auf diese Zielgruppe zu legen. Eine Förderung soll helfen, dass Patienten in allen Altersgruppen bald individuelle Versorgung erhalten. Die Welt im einundzwanzigsten Jahrhundert kennzeichnet sich durch einen schnellen Wandel in fast allen Bereichen des Lebens aus.

Patientenversorgung mit neuem Linearbeschleuniger gestartet
Im August sind die ersten Patienten mit einem neuen hochmodernen Linearbeschleuniger in der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden behandelt worden. An mehreren Tagen hintereinander haben sie die jeweils etwa zehnminütigen Therapiesitzungen an diesem neuen hochmodernen Gerät absolviert. In den kommenden Wochen erhöht sich die Anzahl der im Neubau des Nationalen Zentrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) bestrahlten Patienten weiter. Durch den neuen Linearbeschleuniger kann die Klinik ihr Behandlungsspektrum erweitern und zudem die Dauer der Therapiesitzungen für die Patienten verkürzen. „Mit der neuen Gerätegeneration machen wir einen großen Sprung nach vorn“, sagt Prof. Dr. Esther Troost, die gemeinsam mit Prof. Dr. Mechthild Krause die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie leitet.

Hygiene und Sterilisation

Effiziente Hygiene lässt Zeit für das eigentlich Wesentliche
Gesundheitseinrichtungen müssen ein sicherer und hygienischer Ort sein: Zum einen sollen Bewohner und Patienten sich wohlfühlen und möglichst schnell genesen, zum anderen braucht das Personal die Gewissheit, dass der Arbeitsplatz sicher ist. Und auch die Einkäufer im Gesundheitswesen müssen mit den widrigen Umständen zurechtkommen, um den internen und externen Anspruchsgruppen wie Besuchern gleichermaßen gerecht zu werden. Behörden und die Öffentlichkeit verlangen Maßnahmen zum Schutz vor multiresistenten Keimen und anderen Infektionen. Hier hat ein Unternehmen ein Konzept entwickelt, dass Hygieneroutinen effizient organisiert und umsetzt.

Medizin und Hygiene auf höchstem Niveau
Nirgendwo werden so hohe Anforderungen an die Trinkwasserhygiene gestellt wie in einem Krankenhaus. Weil Infektionserreger im Trinkwasser bei prädisponierten Personen schwere Erkrankungen auslösen können, ist der Erhalt der Wassergüte gerade im OP-Bereich ein immer präsentes Thema. Der seit 2003 zur Charité – Universitätsmedizin Berlin gehörende Campus Benjamin Franklin wurde 1968 als seinerzeit ausgesprochen moderne Klinik eröffnet. 50 Jahre später sind die technischen Anforderungen völlig andere, spielen flexible medizinische Abläufe, erhöhte Patientensicherheit und Kapazitätsausbau eine wichtige Rolle. Deshalb setzt man in den erneuerten Operationsbereichen des Campus auf berührungslose Sanitärarmaturen in Verbindung mit Temperatursensoren und einem bestimmten Wassermanagement-System.

Antwort auf erhöhtes Hygiene-Bewusstsein
Nicht erst seit Covid-19 ist Hygiene in Krankenhäusern ein Dauerthema, das aber mit der Diskussion über die Pandemie in den letzten Monaten noch einmal einen Aufmerksamkeits-Schub erfahren hat. Eine unmittelbare Folge ist ein erhöhtes Hygienebewusstsein quer durch alle Bevölkerungsschichten und eine explizite Aufmerksamkeit für Vorsorge- und Schutzmaßnahmen – nicht zuletzt auch im Klinikbetrieb. Zusätzlich zu der ohnehin bestehenden Verpflichtung für Betreiber von Gesundheitseinrichtungen, die Entstehung von Infektionsherden zu verhindern, sind daher immer wieder neue Technologien gefragt, um auf die gesteigerten Hygieneanforderungen zu reagieren und das Risiko einer Keimübertragung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen zu minimieren. Aktuell erfahren daher vor allem berührungslose Produktlösungen im Sanitärbereich, wie Elektronikarmaturen und -betätigungsplatten mit integriertem Infrarotsensor oder antibakterielle Technologien für hygienische Keramikoberflächen, große Nachfrage.