Themenvorschau für Ausgabe 5/2020

Liebe Leser, liebe Kunden,

wieder einmal und jetzt erst recht steht die Gesundheit im Mittelpunkt. Und so berichten wir über das Neue, Spannende, Hoffnungsvolle.

KTM 5 widmet sich mit dem Special „Management und Pflege“ den Perspektiven in der Pflege, der Privatsphäre im Klinikalltag durch Sichtschutz, dem neuen Führungsverständnis im Gesundheitswesen …

Außerdem informieren wir über das Potenzial der digitalen Eigenanamnese, das Qualitätsmanagement in der Grauzone OP, die Sicherheit in der Physiotherapie – unbedingt lesen.

„Sehen und gesehen werden“ dürfen wir nun erst recht nicht vergessen. Mit einer Anzeige in print und/oder online ist das jederzeit machbar.

„Auch die dunkelste Wolke hat einen silbernen Rand“ (Volksweisheit)

In diesem Sinne Ihnen alles Gute und herzliche Grüße

Nicola Aschendorf

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Special Management und Pflege

Personalarbeit 2020: Zwischen alten Rollen und modernen Technologien
Das Angebot von IT-Lösungen für den Personalbereich ist heute so vielfältig wie nie zuvor. Neue, cloudbasierte Software-Tools sollen die HR-Arbeit erleichtern und gleichzeitig deren Effektivität erhöhen. Die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen beschleunigen viele operative Aufgaben – und vereinfachen die Kommunikation zwischen Personalabteilung und Mitarbeitern. HR-Manager erhalten somit mehr Handlungsspielraum, um sich drängenden Herausforderungen zu stellen, wie etwa qualifiziertes Personal zu gewinnen und durch eine sehr gute Employee Experience zu binden. Welche Entwicklungen in Sachen HR-Software werden Unternehmen 2020 beschäftigen?

Leasing im Gesundheitswesen
Die Kliniklandschaft unterliegt vielfältigen Herausforderungen, denn es geht immer darum, dem anvertrauten Patienten einerseits die beste Versorgung zu ermöglichen und andererseits die Kosten der Behandlung im Blick zu behalten. Hochwertige Versorgungsqualität bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit benötigt eine solide Planung. Um auf diesem hart umkämpften Markt bestehen zu können, bekommen wirtschaftliche Weitsicht und eine gesunde Liquidität im Unternehmen eine besondere Bedeutung.

Führen unter veränderten Bedingungen
Ärzte und Pflegekräfte, Vorstände und Geschäftsführer, Ärztliche und Technische Leiter, aber auch Patienten – alle Beteiligten spüren den Wandel im Gesundheitssystem seit Jahren. Kosten einsparen, Effizienz bis ans Limit hochschrauben, Personalmangel bei niedrigen Bewerberzahlen – und auch die Digitalisierung verändert die Welt der Mitarbeiter. Dem Nachwuchs geht der Wandel nicht schnell genug, andere Fach- und Führungskräfte hingegen haben manchmal Mühe, sich umzugewöhnen. Die Folge: Dank leergefegtem Bewerbermarkt ist es für „Digital-Fans“ ein Leichtes, in ein Haus zu wechseln, das mit modernsten Techniken arbeitet und junge Mitarbeiter nicht als schwächstes Glied einer verstaubten Hierarchiekette ansieht.

Strategien zum standardisierten Einkauf im Krankenhaus
Die Finanzierung der Krankenhäuser erlangt nach der Einführung der Pflegebudgets, innerhalb des Pflegepersonalstärkungs- und MDK-Reformgesetzes zunehmend an Bedeutung. Die Unternehmen der Gesundheitsbranche müssen über ihren Tellerrand hinausschauen und branchenübergreifende Strategien anwenden. Wie wäre es, wenn Krankenhäuser ihren Einkauf progressiv weiter strukturieren? In Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen ist die Organisation der Logistik und des Einkaufs im Vergleich zu anderen Branchen reaktionär. In KTM 5 werden Lösungsansätze zur Etablierung eines standardisierten Einkaufs erläutert.

Berufliche Perspektive in der Pflege
Der Pflegenotstand ist nicht nur in den Krankenhäusern ein Dauerthema, auch medial wird die Thematik regelmäßig in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt. Arbeitgeber liefern sich seit Jahren einen sich zuspitzenden (Wett-) Kampf um neue Mitarbeiter, während die ,Pflegepersonaluntergrenzenverordnung‘ (PPUGV) die angespannte Lage noch zusätzlich verschärft. Eine Reaktion ist unter anderem, die wachsende Bereitschaft großer Krankenhausträger, sogenannte ,Willkommensprämien‘ zu zahlen. Offen bleibt dabei die Frage, wie zielführend diese Maßnahme auf lange Sicht sein kann.

Medizintechnik

Sichtschutz am Krankenbett
„In drei Jahrzehnten gelebten Klinikalltags habe ich vieles gesehen, Schönes und Trauriges – beides gehört dazu. Ich habe nie darüber hinwegsehen können, wie verletzlich und ausgeliefert ein Mensch in Situationen der Schwäche plötzlich sein kann“, sagt Simone Eck, Hebamme und Gründerin der Eckpunkt GmbH. Damit Patienten nicht mehr offen jedem Blick ausgeliefert sind, hat Eck, zusammen mit Produktgestaltern, eine mobile Sichtschutzhaube entwickelt, die mehr Privatsphäre im Klinikalltag ermöglicht.

Hygiene und Sterilisation

Qualitätsmanagement in der Grauzone OP
Werden die OP-Röntgenschürzen zwischen den Operationen desinfiziert und sind alle zu reinigenden Gegenstände im OP erfasst? Ob ein Patient das Krankenhaus als gesunder Mensch verlässt, ist nicht nur abhängig von der Operationskunst des Chirurgen, sondern auch von der Hygiene im OP. Doch wie laufen die Reinigungsprozesse im geschlossenen System OP ab? Eine Studie an bundesdeutschen Kliniken zeigt Verbesserungspotenziale auf.

Bauen und Hygiene in Kliniken kein Widerspruch
So lautet eine zentrale Erkenntnis einer Onlinestudie zu Hygiene-Herausforderungen im Gesundheitswesen. Sie setzte sich mit der Frage auseinander, ob bei Baumaßnahmen in Kliniken Hygieneaspekte ausreichend berücksichtigt werden. Dabei beleuchtete die Befragung, an der 295 Fachleute aus Krankenhäusern teilnahmen, verschiedene Ebenen des Themas: etwa welche konkreten Hygienemaßnahmen während Bautätigkeiten ergriffen werden oder in welchen Bereichen Baumaßnahmen der größte Nutzen für die Hygiene zugeschrieben wird.

Facility Management

Sicherheit im Bewegungsbad
„Wir sind zentraler Gesundheitspartner für die Menschen in der Region Würzburg und darüber hinaus“ – so formuliert es das Klinikum Würzburg Mitte (KWM) in seiner Vision und verdeutlicht so den qualitativen Anspruch für die medizinische-pflegerische Versorgung. Auch in der Physiotherapie hat dieser Anspruch eine zentrale Bedeutung. Im Therapiebecken werden Menschen rehabilitiert und mobilisiert. Damit keiner auf dem Weg ins oder aus dem Wasser auf den Edelstahltreppen ausrutscht, wurde eine spezielle Oberflächenbeschichtung aufgetragen.

Komplexer Klinikalltag braucht gelungene Schließlösungen
Wer sich eine Weile in die Lobby eines Krankenhauses setzt, dem fällt auf, wie viele verschiedene Menschen dort ein- und ausgehen – von Patienten über Besucher, Pflegekräfte und Ärzte bis hin zu Verwaltungsangestellten, Technikern oder Reinigungspersonal. Das stellt an das Türsystem sehr unterschiedliche Anforderungen. Dazu gehören Zutrittskontrolle, Rettungswegtechnik, Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit. Hier sind flexible Lösungen gefragt, die die Herausforderungen in einer Klinik zuverlässig, sicher und komfortabel bewältigen.

IT-Systeme

Potenzial der digitalen Eigenanamnese
Eine umfassende Anamnese stellt die Grundlage für eine zielorientierte weiterführende Diagnostik dar und nimmt maßgeblich Einfluss auf die daran gekoppelte Therapieempfehlung. Untersuchungen zeigen, dass eine typische Fehlerquelle bei der Anamneseerhebung die Kommunikation, bzw. Nicht-Kommunikation zwischen dem Arzt und dem Patienten darstellt. Mit der digitalen Eigenanamnese stellt der Patient eigenständig im Wartezimmer medizinisch relevante Informationen zu seinen Beschwerden und Vorerkrankungen zusammen. Ob und wie das gelingen kann, untersucht das Klinikum Frankfurt (Oder) aktuell in der Zentralen Notaufnahme.

Safety und Security müssen zusammenwachsen
Cyberangriffe auf Krankenhäuser sind besonders erschreckend, weil die Auswirkungen konkret, leicht fassbar und mitunter sogar lebensbedrohlich sind. Nach solchen Angriffen fordern die Verantwortlichen meist Geld, um die IT in Kliniken besser zu schützen. Aber wären Finanzspritzen das Allheilmittel? Ein IT-Dienstleister aus Chemnitz hat schon in mehreren Krankenhäusern nicht nur die IT aufgebaut, sondern gleichzeitig auch die Cybersecurity auf den neuesten Stand gebracht. Im Interview spricht er über Risiken für die Krankenhaus-IT, Gesetzeslücken und Lösungsansätze.

Logistik

Bestellaufnahme auf der Krankenstation: schnell und sicher per App
In der Krankenhauslogistik geht es nicht nur um Effizienz, sondern immer auch um eine sichere Versorgung zum Wohl der Patienten. Wie sich mit Hilfe einer mobilen App die Versorgung auf den Stationen vereinfachen und verbessern lässt, zeigt das Beispiel eines der größten Krankenhäuser in Schleswig-Holstein. Im eng getakteten Klinikalltag muss jeder Handgriff sitzen, Minuten können über Leben und Gesundheit der Patienten entscheiden. Umso wichtiger ist es, dass die Versorgung mit Materialien auf den einzelnen Stationen jederzeit sichergestellt ist mit Hilfe einer neuen Versorgungs-App, die auf mobilen Endgeräten läuft und direkt in das bestehende SAP-System integriert wurde.