Themenvorschau für Ausgabe 4/21

Liebe Leser, liebe Kunden,

wieder einmal und jetzt erst recht steht die Gesundheit im Mittelpunkt. Und so widmet sich unser Special in KTM 4 den wichtigen Themen Management und Pflege. Wir berichten über digitales und mobiles Recruiting in Krankenhäusern, Farb- und Formenspiel als heilende Kunst und auch über mobile Pflegedokumentation und –planung dank spezieller App. Ergänzend wird es einen Vorbericht zum diesjährigen Hauptstadtkongress Mitte Juni geben.

Außerdem informieren wir über: richtige Plattform für weltweite Kommunikation, Vorteile der Hyperspektral-Bildgebung, Datenschutz und Wohlfühl-Atmosphäre kombiniert … unbedingt lesen.

Mit KTM 4 in print und online - als klassische Anzeige, Banner, Produktinfo, Video, Firmen- oder Produktporträt - alles machbar zu jeder Zeit.

Und so lautet mein Schlusswort wie immer:
Nur wer sich zeigt, kann auch gesehen werden!

Bis bald, und bis dahin Ihnen alles Gute und

viele Grüße

Nicola Aschendorf

 

    

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Special Management und Pflege

Digitales und mobiles Recruiting in Krankenhäusern
Krankenhäuser suchen händeringend nach Personal und der Wettbewerb innerhalb der medizinischen Gesundheitsbranche ist hart. Das im Frühjahr 2019 veröffentlichte Krankenhaus Barometer des Deutschen Krankenhaus Instituts hielt bereits vor der Covid-Krise fest, dass 76 Prozent der Häuser Schwierigkeiten hatten, offene Arztstellen zu besetzen. Im Pflegedienst gaben damals sogar vier von fünf Krankenhäusern an, Probleme mit der Besetzung ihrer Stellen zu haben. Krankenhäuser müssen ihre Positionen sichtbarer machen und übersichtliche und mobil nutzbare Karriereseiten, Jobbörsen und Stellenanzeigen sind der erste Schritt in die richtige Richtung.

Heilende Kunst in der Sophienklinik
Kunst kann den Heilungsprozess positiv beeinflussen. Diesen, in wissenschaftlichen Studien nachgewiesenen Effekt macht sich die Sophienklinik zum Wohle von Patienten, Mitarbeitern und Belegärzten zunutze. In einer Kooperation mit der Hochschule Hannover hat sie ein Kunst-/Medizin-Projekt mit Studierenden des Studienschwerpunkts ,Experimentelle Gestaltung‘ ins Leben gerufen. Wo früher das für ein Krankenhaus typische sterile Weiß an Wänden und Decken das Umfeld prägte, sorgt heute ein bewegtes Farb- und Formenspiel für Orientierung und Wohlbefinden.

Mehr Zeit für den Patienten
Pflegekräfte, die mit dem Mobiltelefon oder Tablet über den Krankenhausflur eilen – in den meisten Akuthäusern der Klinikkette Paracelsus ist das seit einiger Zeit ein übliches Bild. Paracelsus hat an seinen Standorten eine spezielle App eingeführt – Pflegedokumentation und Pflegeplanung lassen sich so bequem mobil erledigen. Patientenakte auf Papier adé? Noch nicht ganz, aber bei Paracelsus ist die Anzahl der Aktenordner in den Stationszimmern deutlich zurückgegangen. Die vollständige Integration besagter App ins KIS der jeweiligen Klinik ist erklärtes Ziel. Mehr Zeit für den Patienten bedeutet es schon jetzt.

Arbeiten private Klinken effizienter?
Die finanzielle Kluft zwischen öffentlichen und privaten Kliniken wächst. Das zeigt der Krankenhaus-Vergleich 2020 einer bekannten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft, die bei öffentlichen Krankenhäusern ein deutliches Rentabilitätsminus verzeichnet. Woran das liegt, erfahren Sie in der kommenden KTM-Ausgabe, die über besagte Studie ,Krankenhäuser im Vergleich – Kennzahlen 2020‘ berichten wird.

Vorbericht Hauptstadtkongress
Der Mitte Juni stattfindende Hauptstadtkongress bietet sowohl Präsenzveranstaltungen als auch digitale bzw. hybride Sessions an und widmet sich wieder wichtigen Fragen. 2021 ist dabei von besonderer Bedeutung für die Gesundheitspolitik. Konsequenzen aus der Corona-Pandemie werden längerfristig sichtbar, es ist das Jahr der Bundestagswahl. Und so stellt sich die Frage, welche Veränderungen und Anpassungen ein Gesundheitssystem von allen Beteiligten verlangt.

IT-Systeme

Auf das richtige Tool kommt es an
Moderne Technologien verändern weltweit die Gesundheitsversorgung – von der Koordination des Krankenhauspersonals bis hin zur Zusammenarbeit in Kliniken und der eigentlichen Patientenversorgung. Um für den Ernstfall richtig vorbereitet zu sein, ist ein gut funktionierendes Kommunikationstool wichtig. Manchmal müssen Prozesse neu strukturiert werden. Um auch in Krisensituationen die Versorgung seiner Patienten zu gewährleisten, hat ein nordamerikanisches Krankenhaus, das als Teil eines großen Netzwerks Patienten und ihre Familien in mehreren Regionen versorgt und über hundert Mitarbeiter sowie mehrere tausend Hilfskräfte in der klinischen Praxis beschäftigt, die eigenen Prozesse überarbeitet und zentriert.

Mit professioneller Plattform weltweit kommunizieren
Mercy Ships ist eine christliche Hilfsorganisation, die 1978 in Lausanne gegründet wurde und seitdem Hospitalschiffe in Entwicklungsländern betreibt. Aktuell besitzt sie mit der Africa Mercy das größte zivile Hospitalschiff der Welt. Hinter der humanitären Hilfe in großem Umfang steckt ein erheblicher Verwaltungsaufwand, dem auch eine Hilfsorganisation wie Mercy Ships nachkommen muss. In diesem Fall ergibt sich die spezielle Herausforderung, dass Vorstandsmitglieder mitunter weltweit unterwegs sind – dennoch sollen sie jederzeit Zugriff auf relevante Dokumente haben. Wie die Verwaltung die besonderen Kommunikationsanforderungen einer globalen Hilfsorganisation löst.

Apps selber erstellen
Die Digitalisierung hält auch im Gesundheitswesen immer weiter Einzug. So nutzen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verstärkt mobile Anwendungen, um flexibel Serviceleistungen und Informationen bereitstellen zu können – etwa Kontaktdaten, Checklisten oder die technikgestützte Verwaltung von Medikamenten. Darüber hinaus erleichtern individuell auf die Bedürfnisse von Ärzten und Pflegepersonal hin konzipierte Apps die Arbeit des medizinischen Personals. Mit neuen leistungsstarken und umfassend intuitiven Entwicklungslösungen lassen sich Apps einfach, schnell und kosteneffizient selbst entwickeln, ohne dass ein Dienstleister hinzugezogen werden muss.

Medizintechnik

Neue Dimension der Präzisionschirurgie
Innovative intraoperative Bildgebungsverfahren haben neben der Robotik die Abdominal-, Gefäß- und Transplantationschirurgie in der letzten Zeit weitreichend verändert. Seit drei Jahren erforschen und praktizieren die Viszeralchirugen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) in Kooperation mit dem Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) der Universität Leipzig den Einsatz der Hyperspektral-Bildgebung. Auf Initiative der UKL-Viszeralchirurgen werden mehrere Multi-Center-Studien aufgelegt, um zu belegen, welche Vorteile für den Patienten durch Verwendung neuartiger Technologien während der Operation entstehen. Die in Leipzig bereits erhobenen Daten mit hervorragenden Ergebnissen bei den operierten Patienten sollen auf diese Weise evaluiert werden.

Facility Management

Datenschutz und Wohlfühl-Atmosphäre dank Hintergrundmusik
Nur wenige Arztpraxen, ambulante Kliniken und Krankenhäuser nutzen Hintergrundmusik in Warte- und Behandlungsräumen für eine angenehme Atmosphäre. In der Tagesklinik Oldenburg änderte sich die Akustik erheblich durch den Umbau und die neuen Materialien, der Einsatz von Glaswänden und -türen machte die Klinik viel hellhöriger. Nun setzt sie Musik als Alleinstellungsmerkmal bewusst ein und hat dank moderner Techniken mehrere Herausforderungen gelöst.

Edle Optik ohne Fugen
Ende September 2020 eröffnete nach rund dreijähriger Bauzeit in Dresden das neue Nationale Centrum für Tumorerkrankungen. Der hochmoderne und futuristische Bau vereint unter einem Dach Wissenschaftler, Ärzte und Patienten. Im repräsentativen Eingangsbereich werden die Besucher von einem handverlegten Bodenbelag in Empfang genommen.

Logistik

Prozesse – Flächen – Technik in der Neubauplanung
Im Rahmen einer Neubauplanung müssen gerade im Krankenhaus frühzeitig die Logistikkonzepte mitberücksichtigt werden – da diese zum Teil flächenrelevant sind. Anhand eines Praxisbeispiels wird aufgezeigt, dass eine veränderte Transporttechnik, je nach Prozessausgestaltung, unterschiedliche Flächenbedarfe und -verortungen haben. Diese Herausforderung, alles in Einklang zu bringen, muss bereits in einer frühen Planungsphase erfolgen, damit eventuell verbundene Umbaukosten vermieden werden können. Nachträgliche bauliche Anpassungen im laufenden Betrieb sind zeit- und kostenintensiv oder zum Teil aus baulicher und ökonomischer Sicht nur erschwert durchführbar.

Hygiene und Sterilisation

Desinfektion semikritischer Medizinprodukte aus juristischer Sicht
Die aktuelle fachliche Erläuterung des RKI hat enorme praktische Relevanz für Anwender. Die Aufbereitung von Medizinprodukten der Einstufung semikritisch, hier beispielsweise Ultraschallsonden mit Schleimhautkontakt, ist bereits seit längerem Gegenstand eines intensiven wissenschaftlichen Diskurses. Der vorliegende Beitrag hat nicht das Ziel, in die naturwissenschaftlich und medizinisch geführten Diskussionen unter Ärzten und Hygienikern einzusteigen. Vielmehr soll das Thema im Folgenden aus juristischer Sicht betrachtet werden.