Themenvorschau für Ausgabe 7-8 / 2019

Liebe Leser, liebe Kunden,

die Sommerpause nähert sich und danach starten alle durch in die zweite Jahreshälfte.

Wir unterstützen Sie dabei mit unserer kommenden Ausgabe KTM 7-8, die sich dem Special "Facility Management" intensiver widmet. Dabei geht es um moderne Schließtechnik, die Rolle des Facility Managers, qualitätsvolle Nachverdichtung von Gesundheitsimmobilien und vieles mehr.

Außerdem: Papierlos in die Zukunft, OP-Säle mit speziellen TAV-Reinluftdecken, moderne Uhrenanlagen - lesen Sie mehr in der kommenden Ausgabe.

KTM 7-8 zeigt Präsenz auf nachfolgenden Veranstaltungen - seien Sie unübersehbar mit dabei:
• FKT Fachmesse Krankenhaus Technologie, Gelsenkirchen
• RehaCare International, Düsseldorf
• CMS Cleaning Management Services, Berlin
• Hamek, Hamburg
• KH-IT Herbsttagung, Erlangen

Ich freue mich auf Sie, nun viel Spaß beim Lesen erster Auszüge und sommerliche Grüße,

Ihre

Nicola Aschendorf

 

Special Facility Management

Mit modernster Schließtechnik in die Zukunft
Die starke Veränderung der Krankenhauslandschaft in Deutschland durch wachsende Bevölkerungszahlen in urbanen Ballungsgebieten und die vom demografischen Wandel getriebene zunehmende Komplexität von Erkrankungen, Versorgung und Behandlung lässt die Kosten der Betreiber steigen - der Wunsch nach kostensparender Spezialisierung wächst. Ein international operierendes Unternehmen entwickelte aus den Wünschen und Vorgaben der Planer, Fachingenieure und verantwortlichen Bauherrenvertreter funktionelle und gestalterisch ansprechende Lösungen rund um das Thema Schließen und Sicherheit.

Gesundheitsimmobilien qualitätsvoll nachverdichten
Die moderne Modulbauweise ist für die Nachverdichtung ideal. Ob Anbau, Neubau und Aufstockung – schnell, termingerecht und mit geringst möglicher Lärm- oder Schmutzbelästigung lassen sich selbst an innerstädtischen, räumlich begrenzten Standorten qualitätsvolle Nachverdichtungsprojekte realisieren, während der Klinikbetrieb ohne große Störungen weiterläuft. Besser als bei der Massivbauweise gelingt es beim modularen Bauen, Kosten- und Zeitplan gut einzuhalten.

Tür- und Torsysteme effizient prüfen
Im Brandfall schützen Rauch- und Feuerschutzabschlüsse Menschen und Sachwerte nur dann, wenn sie richtig funktionieren. Um das sicherzustellen, müssen Klinikbetreiber die Systeme regelmäßig warten und prüfen lassen. Die logistische Herausforderung am Beispiel einer Universitätsklinik zeigt, wie das bei großen Gebäudekomplexen effektiv und wirtschaftlich gelingt und welche Qualifikationen nötig sind.

Unterm Mikroskop: Blick in das vernetzte Krankenhaus
Alles bleibt anders – diese Aussage trifft auch auf die Rolle des Facility Managers in Krankenhäusern zu. Wer früher mit Stift und Zettel die Anlagen händisch überprüfte oder sich auch bei Fehlalarmen auf den Weg machen musste, schaut heute in vielen Fällen auf das Mobilgerät oder den Screen – der Komplexität moderner Krankenhäuser geschuldet. Die Integration und die zentrale Steuerung der unterschiedlichen Gebäude- und Sicherheitssysteme stellt dabei eine große Herausforderung dar.

Beliebter Medizin- und Gesundheitscampus
In 2018 besiegelten die Alexianer als Betreiber des St. Josefs-Krankenhauses und das Evangelische Zentrum für Altersmedizin eine strategische Partnerschaft für die Versorgung älterer Menschen in der Region Potsdam unter einem gemeinsamen Dach. Hintergrund ist, dass in wenigen Jahren ein Fünftel der Potsdamer über 65 Jahre alt sein wird. Dieser Trend fiel neben einer Reihe weiterer Anforderungen bereits bei der Planung der Neubauausstattung ins Gewicht. Zu der verbesserten Aufenthaltsqualität in den Standardpatientenzimmern und der Unterstützung der Krankenhaushygiene tragen nun auch innovative Armaturen und Keramikprodukte bei.

Management

Spracherkennung – sprechen statt tippen
Bestmögliche medizinische Betreuung der Patienten – der Anspruch der München Klinik ist hoch. Dabei spielen auch innovative Prozesse und effiziente Workflows eine wichtige Rolle. Einen Meilenstein hat die München Klinik 2018 mit der Einführung von Spracherkennung an allen fünf Standorten gesetzt. Arztbriefe und Befunde können effizient erstellt und bereitgestellt werden und dank der Zeitersparnis bleibt mehr Aufmerksamkeit für die Patienten. Wichtig für die Akzeptanz der Spracherkennung sind fundierte Schulungen der Anwender.

Modernisierung von Uhrenanlagen in Krankenhäusern
Wenn es in der Notaufnahme schnell gehen muss, bleibt kaum Zeit für die heute immer mehr verlangte Dokumentation dessen, was Ärzte und Notfallsanitäter hier leisten. Oft geht es um Leben oder Sterben, da muss der Patient im Mittelpunkt stehen. Wir berichten von unterschiedlichen Digitaluhren, die auch als Stoppuhren funktionieren, leicht zu bedienen sind, Warnung über Ton- und Lichtsignale aussenden können, ein für die Reinraumumgebung geeignetes Gehäuse besitzen und vieles mehr.

IT-Systeme

IT-Administration vereinfachen
Mit steigender Anzahl von Rechnern ist die automatische Softwareverteilung für effiziente IT-Administration notwendig. Gerade bei wachsenden Klinikverbunden nimmt leicht der Wildwuchs an Programmen überhand. Client-Management-Systeme schieben dem einen Riegel vor, setzen Standards und beheben Fehler schnell und durchgehend. So geschehen im kleinen, aber leistungsfähigen Krankenhausverbund im Städtedreieck Düsseldorf-Köln-Mönchengladbach. Dreimal pro Jahr ist hier ein Update notwendig, was die IT-Abteilung ohne Client-Management-System regelmäßig Dutzende Arbeitsstunden kosten würde.

Papierlos in die Zukunft
Komplexe Papierprozesse, ein 7 km langer Altakten-Bestand mit teilweise über 100 Jahre alten Schriftstücken, 60.000 Eingangsrechnungen im Jahr und über 4.000 QM-Dokumente waren 2014 die Ausgangssituation des gesamtem Salus-Verbundes mit dem Wunsch nach Einführung eines zentralen Dokumentenmanagementsystems. Papierlos, in der sogenannten ,Information Cloud‘ werden nun Daten aus Medizin und verschiedenen Verwaltungsbereichen wie Personal, Einkauf/Logistik, Rechnungswesen, Qualitätsmanagement und IT zusammengeführt und an allen Standorten des Unternehmens zur Verfügung gestellt.

Medizintechnik

OP-Säle mit Partikelüberwachung und Chirurgischer Rauch-Absaugung
Der OP-Bereich der Asklepios Orthopädischen Klinik Hohwald wurde neu gebaut. Dabei waren dem Klinikbetreiber Asklepios die Nachhaltigkeit der Technik sowie die Schaffung sicherer und ergonomischer Bedingungen für Patienten und das medizinische Personal besonders wichtig. Aus diesem Grunde hat sich der Betreiber für TAV-Reinluftdecken mit kontinuierlichem Partikelmonitoring und Chirurgischer Rauch-Absaugung entschieden. Lesen Sie dazu mehr in der kommenden Ausgabe.

Hygiene und Sterilisation

Erfolgreich sanieren mit Strömungsteilern
Das Risiko des Wachstums und der Vermehrung von Legionellen im Trinkwasser wurde in der Vergangenheit in erster Linie im erwärmten Trinkwasser – insbesondere im Trinkwassererwärmer und den zugehörigen Warmwasser- bzw. Zirkulationsleitungen – gesehen. Publikationen spätestens ab Mitte 2010 machen aber deutlich, dass erhebliche Kontaminationen mit Legionellen nicht nur im erwärmten Trinkwasser (PWH), sondern auch im kalten Trinkwasser (PWC) erwartet werden müssen. Wir berichten über ein innovatives Installationskonzept, das die hydraulischen Vorteile von Ringleitungen mit sogenannten Strömungsteilern kombiniert.