Themenvorschau für Ausgabe 1-2 / 2019

Liebe Leser, liebe Kunden,

das neue Jahr kommt bestimmt - und mit meinen ersten Ausblicken auf KTM 1-2 die Möglichkeit, jetzt schon bestens informiert zu sein.

Unser Special "Medizintechnik" zeigt neue Entwicklungen: im 3D-Druck, bei webbasierten Vernetzungslösungen für interventionsradiologische Eingriffe, in der Herzbildgebung mittels MRT und vieles mehr.

Außerdem geht es um Healing Environment, maschinelle Rezepterfassung, tolle Teamleistung in der Krankenhausküche ...

Mit einem ganzseitigen Firmen- bzw. Produktporträt zum Sonderaktionspreis von € 2.800* können Sie auf Ihr Unternehmen, Produktneuheiten und/oder die vorangegangene Medica-Präsenz aufmerksam machen.

Und natürlich ist KTM 1-2 auch in 2019 auf wichtigen Veranstaltungen vertreten:
• Symposium Intensivmedizin und -pflege
• Jahrestagung der DGTHG
• Jahrestagung Dt. Ges. f. Hyg. u. Mikrobiol.
• OP-Management Kongress
• Kardio-Diagnostiktage
• Münchner POCT-Symposium
• Tagung "Zuverlässige Stromversorgung f. OP- u. Intensivbereich

Seien Sie mit dabei, viele Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit,

Ihre

Nicola Aschendorf

* Preise zzgl. MwSt.

 

Special Medizintechnik

Webbasierte Vernetzungslösung
Interventionsradiologische Eingriffe dienen der Behandlung von Gefäß- und Tumorerkrankungen sowie lokaler Entzündungsherde. Die Eingriffe sind minimal-invasiv, es werden nur kleine Einstiche vorgenommen. Bildgebende radiologische Techniken wie Röntgendurchleuchtung, Ultraschall, CT oder MRT dienen dabei zur Steuerung der feinen Instrumente. Zur Dokumentation und Qualitätssicherung setzen DeGIR und DGNR mittlerweile eine spezielle Software ein.

Gesicht aus dem Computer
Vom Gewebeersatz mit Tissue Engineering-Knochen zum 3D-Bioprinting von komplexen Geweben mit individueller Form für den patientenspezifischen Kieferaufbau: Die meist komplizierten dreidimensionalen Gebilde zur Deckung von Knochendefekten oder -defiziten im MKG-Bereich werden zunehmend computergestützt designt. Das neue Verfahren des 3D-Bioprintings vereint diese jetzt.

Weiterer Schritt zur Präzisionsmedizin
Kürzlich stellte ein renommiertes Medizintechnikunternehmen erstmals einen 1,5 Tesla Magnetresonanztomografen (MRT) vor, der speziell für kardiovaskuläre Untersuchungen konzipiert wurde. Die Herzbildgebung mittels Magnetresonanztomografie (MRT) galt in der klinischen Routine lange Zeit als besonders kompliziert und zeitintensiv. Mit dem neuen Gerät sieht die Situation nun anders aus.

Digitaler Zwilling
Diesen Begriff kennt man bereits seit 2003 aus dem Product Lifecycle Management. Mit der enormen Steigerung der Rechenleistung in den vergangenen Jahren und dem Internet der Dinge gewinnt die digitale Darstellung physischer Produkte nun auch in anderen Bereichen an Bedeutung. Was genau ist aber ein ‚digitaler Zwilling‘? Und was macht ihn für die medizinische Versorgung so interessant?

3D-Druck für Kiefer und Gesicht
Am Universitätsspital Basel in der Schweiz reduzieren sich die Operationszeiten für komplexe Operationen im Kiefer- und Gesichtsbereich mithilfe von 3D-gedruckten Operationsschablonen um rund ein Drittel. So lasse sich das Risiko von Komplikationen reduzieren und die Ergebnisse würden verbessert. Der Technologiepartner berichtet von deutlichen Einsparungen pro Operation.

Logistik

Saubere Betten immer parat
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat ihr Krankenhauslogistiksystem erweitert und nutzt es jetzt auch zur Disposition der Bettenreinigung. In den letzten acht Jahren organisierte das Klinikum mit der Software bereits pro Jahr rund 600.000 Patienten- und Warentransporte. Nun disponiert man zusätzlich jährlich etwa 90.000 Bettenreinigungen. Das System kümmert sich dabei sowohl um zentral als auch dezentral durchgeführte Reinigungen.

Management

Software und IT zeitgemäß managen
IT-Verantwortliche im medizinischen Versorgungswesen müssen in einem hochsensiblen und komplexen Umfeld einen stabilen Rund-um-die-Uhr-Betrieb sicherstellen. Für das IT-Infrastruktur- und Lifecycle-Management sind manuelle Prozesse daher zu langwierig und auch aus Kostengründen nicht mehr zu rechtfertigen. Hier kann eine prozess- und wertorientierte Automatisierung nachhaltig und sinnvoll unterstützt werden.

IT-Systeme

Krankenhaus und Großrechner
Digitalisierung deutscher Krankenhäuser bedeutet effizientere Informationsverarbeitung, neue Geschäftsmodelle und innovative Trends, die agiler und erfolgreicher machen. Neue Technologien machen dies möglich. Doch im Alltag stehen Mainframes (Großrechner) noch immer im Vordergrund - für die es zunehmend an Experten mangelt. Eine Lösung: Digitalisierungsprojekte mit einer Kombination von Großrechnern und Cloud im Klinikumfeld.

Maschinelle Rezepterfassung
Rezepte einfach scannen statt mühsam abtippen – Anwender einer weit verbreiteten Software für Ergo- und Physiotherapiepraxen können seit einiger Zeit Daten aus Rezepten und Heilmittelverordnungen per Scan einlesen und direkt ins System übernehmen. Das entsprechende Modul zur maschinellen Rezepterfassung basiert auf einer regelbasierten Software zur optischen Zeichenerkennung (OCR).

Hygiene und Sterilisation

Viel Schall – kein Rauch
Technische Leiter von Zentralsterilisationen sind bei der Sicherheit und Hygiene mit neuen Betriebsbedingungen konfrontiert: Die Geräte sind länger und öfter im Einsatz. Dank verbesserter Verfahren müssen Sterilisatoren zum Prüfen oft nicht einmal ausgebaut werden. Ein Profi vergleicht verschiedene Praktiken.

Risiko Kaltwasserverkeimung
Die vorhandene Bausubstanz in einem Krankenhaus kann eine unzulässige Erwärmung des Trinkwassers wesentlich beeinflussen. Gerade im Bestand herrscht dadurch erhöhte Gefahr für die Patientensicherheit. Was gegen die Risiken der Kaltwasserverkeimung unternommen werden kann, verrät ein Praktiker.

Krankenhausküche

Tolle Teamleistung
Das neue Bistro im Krankenhaus Moers besitzt ein offenes, frisches Innenraumdesign und ein neu konzipiertes Speisenangebot. Damit hat das Krankenhaus außerdem die Grundlage einer wirtschaftlichen und ökologischen Betriebsführung in Bezug auf Warenbeschaffung, Produktion, Energieeinsatz und Entsorgung geschaffen.

Facility Management

Angenehme Atmosphäre
Healing Environment – ein Begriff, der seit langem im Gespräch ist, wenn es um die Gestaltung eines heilungsfördernden Umfelds in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie anderen Gesundheitseinrichtungen geht. Im Zentrum: Mehr Aufenthaltsqualität für alle. Dabei ist auch die Wahl der Baumaterialien entscheidend, die beim Neubau oder bei einer Sanierung eingesetzt werden – so auch die Böden.

Handlungskonzepte plus Umsetzung
Die Vielzahl energierechtlicher Vorgaben überfordert Technische Leiter in Kliniken zunehmend und bedeutet für die jeweils verantwortliche Geschäftsführung inzwischen auch ein erhebliches Haftungsrisiko. Richtungweisend hat die Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT) bei ihrer Jahreshauptversammlung im Juni 2018 die Arbeitsgruppe ,Energierecht im FKT‘ ins Leben gerufen, die Technische Leiter unterstützen und fortbilden soll.