Themenvorschau für Ausgabe 6/22

Liebe Leser, liebe Kunden,

draußen wird es immer grüner und wir geben fröhlich Gas Richtung Jahresmitte – mit unserem Special Medizintechnik. Sei es moderne medizintechnische Ausstattung, assistierende Robotik oder die erfolgreiche Therapie im Weaning-Zentrum, Sie erfahren alles Neue in KTM 6.

Außerdem unbedingt lesenswert: der Zusammenhang zwischen Patientensicherheit und Luftfahrt, elektronische Zutrittslösungen und die vielen Details oder auch der sichere Datenaustausch in der Telematikinfrastruktur – und natürlich noch viel mehr in der Juniausgabe.

Sehen und gesehen werden - mit KTM , ob print und/oder online, ist das ganz einfach unübersehbar. Und dann weiß auch jeder durch eine Anzeige mit Standhinweis, dass Sie Aussteller auf dem Hauptstadtkongress, auf der Rehab oder auch auf dem Krankenhaus-Controller-Tag sind.

Wir sehen uns, ich freue mich auf Sie. Bis dahin sende ich Ihnen

sonnige Grüße

Nicola Aschendorf

PS: Im nächsten Heft KTM 7-8 Special Hygiene und Sterilisation

    

Special Medizintechnik

Lungenkrebschirurgie mit dem OP-Roboter: Innovation und Routine
Das Standardverfahren bei der operativen Behandlung von Lungenkrebserkrankungen ist die Entfernung des betroffenen Lungenlappens (Lobektomie) mit radikaler Lymphadenektomie. Traditionell kam dabei mit der Thorakotomie ein offenes Verfahren zum Einsatz. Erst im vergangenen Jahrzehnt verbreiteten sich in Deutschland zunehmend minimal-invasive Verfahren wie die Video-assistierte Thoraxchirurgie.

Immer wieder modernste Technik
Im Jahr 2014 wurden am Standort in Schwabmünchen drei neu gebaute und eingerichtete OP-Säle eingeweiht. Seitdem hat man immer wieder in moderne, medizintechnische Ausstattung investiert und nun gibt es einen neuen OP-Tisch, der (fast) alle Wünsche erfüllt. So ist unter anderem auch eine gute Ergonomie wichtig sowohl für die entspanntere Körperhaltung des Patienten als auch für die Vermeidung von Fehlstellungen oder Rückenbeschwerden bei den Operateuren.

Das Atmen wieder lernen
Eine prolongierte Entwöhnung vom Beatmungsgerät in einem Weaning-Zentrum bietet zahlreiche Vorteile für die betroffenen Menschen, aber auch für die Kliniken und Kostenträger. Mit einer umfassenden Therapie im Weaning-Zentrum können die Teams viele Menschen zurück in ein selbstbestimmtes Leben bringen – und entlasten zugleich die Intensivstationen anderer Krankenhäuser. Zudem müssen diese keine Abschläge durch das neue Intensivpflege- und Rehabilitationsgesetz fürchten.

Das größte zivile Hospitalschiff der Welt
Die christliche Hilfsorganisation Mercy Ships betreibt seit über 40 Jahren Hospitalschiffe, mit denen sie kostenlose Behandlungen und Operationen in Regionen anbietet, in den Millionen ärmerer Menschen keinen Zugang zu einem Arzt oder Chirurgen haben. Bislang kaufte die Organisation immer alte Schiffe auf und baute sie zu Hospitalschiffen um. Das neue Schiff Global Mercy ist das erste Schiff, welches Mercy Ships in Auftrag gab und bauen ließ. Die ersten Pläne dafür entstanden vor fast zehn Jahren. Mittlerweile ist das Schiff fertig gebaut und wurde in Rotterdam der Öffentlichkeit präsentiert.

Robotik in der intraoperativen Bildgebung
Als erstes Krankenhaus in Deutschland setzt das Städtische Klinikum Karlsruhe einen mobilen Bildgebungsroboter, das erste vollständig robotergestützte intraoperative Bildgebungssystem auf dem Markt, eines bekannten Unternehmens ein. Chirurgen profitieren von einem dreidimensionalen Sichtfeld sowie hoher Auflösung und können – dank der unkomplizierten Beweglichkeit des Roboters – direkt während der OP Bilder generieren, um den Verlauf zu kontrollieren.

IT-Systeme

Dem Wettbewerb eine digitale Nasenlänge voraus
Ob Patienten- oder Fachpersonal-Akquise – mit digitalen Marketingmaßnahmen und Leadgenerierungs-Programmen können die anvisierten Zielgruppen passgenau angesprochen werden. Wichtig dabei sind kurze, sachliche Informationen auf einen Klick in Kombination mit einer emotionalen Bildsprache. Wie gelingt es, Interessierte entlang der ‚Customer Journey‘ zu binden und von sich zu überzeugen?

Datenschutz in Krankenhäusern 2.0
Der Datenschutz in Krankenhäusern stand schon immer auf der Agenda des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Im Zuge der Kritis-Novelle und des Patientendaten-Schutz-Gesetzes folgen jetzt konkrete Vorschriften für die Informationssicherheit im Gesundheitsbereich. Während Kritis-Betreiber seit dem 1. Januar noch strengere Auflagen erfüllen müssen, schreibt das PDSG Betreibern aller Größen neuerdings die Umsetzung eines branchenspezifischen Sicherheitsstandards vor.

Datenaustausch in der Medizin
Die Digitalisierung schreitet in Deutschland voran und sorgt im Privat- wie im Berufsleben dafür, dass Prozesse einfacher, schneller und sicherer werden. Auch das Gesundheitswesen will von dieser Entwicklung profitieren und eine moderne Plattform schaffen, die alle Akteure miteinander verbindet: die Telematikinfrastruktur. Sicherheit muss hierbei jedoch noch stärker als in anderen Lebensbereichen Priorität genießen – denn gelangen sensible Gesundheitsdaten in die falschen Hände, kann der Schaden für Patienten groß sein. Wie der sichere Datenaustausch gelingt, welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen und welche Daten künftig kommuniziert werden können, lesen Sie in KTM 6.en.

Facility Management

System schlägt Stückwerk
Bei der Auswahl einer elektronischen Zutrittslösung stehen die Leistungsmerkmale und das nahtlose Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien, wie virtuelle Vernetzung, Funkvernetzung, Online-Verkabelung und Mobile Access, im Vordergrund. Für den reibungslosen Betrieb einer Anlage spielen aber auch viele Details eine entscheidende Rolle, die häufig wenig Beachtung finden.

Management

Digitale Transformation braucht Interoperabilität
Bereits seit Jahren stagniert die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens, Zeitpläne für die elektronische Patientenakte oder das E-Rezept werden verschoben. In den Arztpraxen, Apotheken sowie den Krankenhäusern herrscht meist noch ein Mangel an technischer Ausstattung sowie an Kompetenz und Vertrauen in die Sicherheit der Anwendungen. Die vorhandenen Möglichkeiten, die die verfügbaren digitalen Technologien bieten, werden infolgedessen nur von einer Minderheit genutzt. Diesen Rückstand hat auch die Corona-Pandemie verdeutlicht und die Bedeutung eines nahtlosen, sicheren und verständlichen Austausches von Daten in den Vordergrund gerückt. Die Interoperabilität von Gesundheitsdaten dient als Grundlage für die digitale Transformation im medizinischen Bereich.

Patientensicherheit neu denken
Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland werden bereits seit Jahren immer vielfältiger, immer mehr medizinische Fachkräfte sind bei der Versorgung von Patienten beteiligt. Prozesse sind heute hochtechnologisiert, digitalisiert und ändern sich häufig. Dadurch steigt die Anfälligkeit für Fehler deutlich an und so rückt menschliches Verhalten in den Mittelpunkt von Risikomanagement zur Optimierung der Patientensicherheit. Vorbild kann hier ein Sektor sein, an den man vielleicht nicht im ersten Moment denkt: die Luftfahrt.

Fördermittellust statt Frust
In der Förderdatenbank des Bundes kann jeder Interessierte alle Förderungen des Bundes, der Länder und der EU finden. Es entsteht fast der Eindruck, dass jeder, der sich darin zurechtfindet, die Fördermittel quasi schon so gut wie erhalten hat. Die Datenbank ist zwar äußerst nützlich, jedoch es ist nicht immer einfach, die gewünschten Fördermittel dann auch zu finden und zu bekommen.

Logistik

Smarte Prozesse, großer Nutzen
Längst haben Gesundheitseinrichtungen die Potenziale der Digitalisierung erkannt. Bisher analoge Abläufe können digital reorganisiert und vereinfacht werden. Logistische Prozesse in Kliniken lassen sich mit einer Vermittlungs- und Planungssoftware verbessern. Doch an manchen Stellen hakt es, denn bereits verfügbare neue Technologien sind im alltäglichen Betrieb von Krankenhäusern und Transportunternehmen noch zu wenig implementiert.