Themenvorschau für Ausgabe 11/22

Liebe Leser, liebe Kunden,

wer sagt eigentlich, dass der November grau und trist sein muss? Unser Special "Medizin- und Diagnosetechnik" in KTM 11 liefert interessante und spannende Beiträge über künstliche Intelligenz in der Herzmedizin, ein neuartiges Verfahren zur Blutgerinnselauflösung, über digitale Gesundheitsprodukte als attraktiver Wachstumsmarkt und vieles mehr.

Auch die Medica in Düsseldorf spielt wieder eine Rolle vom 14. bis 17. November - "Where healthcare is going“, lesen Sie dazu unseren Vorbericht in der kommenden Ausgabe.

"Sehen und gesehen werden" - KTM 11 liegt auf folgenden Veranstaltungen aus:

  • DIVI-Kongress, Hamburg
  • BKK-Thinktank (zum Beschaffungskongress der Krankenhäuser), Berlin
  • Medica und Compamed, Düsseldorf (digital per Media Wall)

Zeigen Sie sich auch! In print und/oder online mit einer Anzeige, einem Advertorial, Banner ... und ab einer 1/4 Seite ist der Eintrag in unseren beliebten Neuheitenreport kostenlos.

Wir freuen uns auf Sie, nun viel Spaß beim Lesen erster Anrisszeilen.

Herbstliche Sonnengrüße

Nicola Aschendorf

    

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Formular Neuheitenreport 2022

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Special Medizin- und Diagnosetechnik

Ultraschallunterstützte Blutgerinnselauflösung
Um Patienten mit einer lebensbedrohlichen Lungenembolie noch besser zu versorgen, setzen die Kardiologen am Krankenhaus Köln-Porz seit Kurzem auf ein neuartiges Verfahren, die sogenannte ultraschallgestützte Katheterlyse. Bisher standen zwei Therapieverfahren zur Verfügung: eine herkömmliche Blutverdünnung oder eine medikamentöse Gerinnselauflösung, die Lysetherapie.

Inspire Living Lab
2022 werden in Deutschland mit mobilen Gesundheits-Apps, vernetzten tragbaren Geräten und Telemedizin-Anwendungen schon über 3 Milliarden Euro umgesetzt, in fünf Jahren sollen es laut statista.de rund 5 Milliarden Euro sein. Kein Wunder, dass viele Start-Ups, aber auch etablierte kleine und mittelständische Unternehmen in den attraktiven Wachstumsmarkt drängen. Ein häufiges Problem: Ist aus der ursprünglichen Idee eine innovative Lösung entwickelt worden, muss diese noch getestet und häufig auch zertifiziert werden. Das will das neue Inspire Living Lab am Universitätsklinikum Mannheim erleichtern.

Wie die Pflicht zur Kür wird
‚Digitalisierung, jetzt und für alle‘ – dieser Spruch auf einem Wahlplakat zur Landtagswahl 2021 in NRW versprach viel und sagt doch wenig über die Bedürfnisse des Einzelnen aus. Setzt man diese Aussage in den Kontext des Gesundheitssystems, wird schnell klar, dass es in dem Bereich definitiv Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung gibt. Auch die Geräte- und Medizintechnik des Universitätsklinikums Bonn (UKB) beschäftigt sich mit der Frage, wo Digitalisierung effizienter und serviceorientierter im Klinikalltag eingesetzt werden kann.

Digitaler Herz-OP
Die Behandlung von Herzerkrankungen präziser und schonender zu gestalten ist das Ziel des Leuchtturmprojektes "Digitaler Herz-OP“ an der Technischen Universität München (TUM). In einer wegweisenden Kooperation arbeiten Mediziner und Ingenieure des Deutschen Herzzentrums München (DHM) und des Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) eng zusammen, um gemeinsam neue Präzisionsinstrumente für OP, Herzkatheterlabor und Intensivstation zu entwickeln, die den medizinischen Alltag praktisch ergänzen und die Entscheidungsfindung in der Klinik unterstützen.

Willkommen Medica
Medizintechnik von Morgen schon heute ansehen – seit über 40 Jahren ist die Medica in Düsseldorf eine feste Größe als bedeutende Veranstaltung für die Medizinbranche weltweit. Vom 14. bis 17. November werden wieder einige Tausend Aussteller aus mehr als 50 Nationen in den Messehallen vertreten sein. Die Fachbesucher erwartet neben der Ausstellung ein anspruchsvolles Programm, bestehend aus Foren und Konferenzen sowie dem Start-Up-Park als Präsentationsfläche für junge, innovative Unternehmen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Vorbericht der kommenden Ausgabe.

Management

Krisen haben viele Gesichter
Das Kriseninterventionsteam (KiT) der München Klinik bietet allen Menschen – Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso wie Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen – psychosoziale Unterstützung. Das ist bislang einmalig in einer deutschen Klinik. Der Unterstützungsbedarf in emotionalen Ausnahmesituationen ist aktuell sehr groß. Rund 30 Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen und Berufsgruppen engagieren sich im KiT.

Von der Gießkanne zum Brennglas
In Krankenhäusern und Kliniken agieren drei große Gruppen: Pflegepersonal, Ärzteschaft und Management. Alle treibt sie das Wohl der Patientinnen und Patienten und deren bestmögliche Behandlung in ihrem täglichen Schaffen an. Allerdings verfolgen sie unterschiedliche Teilziele, um diesen Anspruch zu erfüllen. Was ist zu beachten, damit alle Beteiligten zufrieden sind?

Geteilte Spezialisten, bessere Patientenversorgung
Die Teleradiologie wird in anderen Ländern schon seit vielen Jahren angewandt – und kommt nun auch in deutschen Krankenhäusern vermehrt zum Einsatz. Der Klinikverbund Südwest konnte jetzt auf diese Weise zwei seiner radiologischen Kliniken zu einem standortübergreifenden Zentrum ausbauen. Lesen Sie in KTM 11 mehr über die Beweggründe für die Nutzung der Teleradiologie – und wie sie sich in den klinischen Alltag integriert.

Facility Management

Erfolgsfaktor Energiemanagement
Nachdem sich das Zollernalb Klinikum 2019 für ein Energiemanagement-System entschieden hat, wurde zuerst die Messtechnik mit Auswertung der Daten per Software installiert. Anhand dessen wurden Maßnahmen wie Optimierung der Einstellungen von Lüftungsanlagen und Kältemaschinen durchgeführt. Derzeit werden Prozesse zur Lastspitzenvermeidung angepasst, das System um Messgeräte für Wärmemengen ergänzt und Wasser/Abwasser sollen folgen. So ist der Grundstein für ein Klimaschutz-/Nachhaltigkeitsmanagement gelegt.

IT-Systeme

Hallo, Smart Hospital
Die stockende Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern ist während der Corona-Pandemie besonders deutlich geworden. Die meisten deutschen Krankenhäuser verlassen sich noch immer auf langsame Papierverfahren, und das, obwohl in den meisten Ländern digitale Impfausweise, Rezepte oder Auskunfts-/Anamnesebögen schon lange Standard sind. Doch Kliniken können gegensteuern, wie das Beispiel der Berliner Charité zeigt.

Wie Software-Bots helfen
Konzentriertes, einfühlsames Arbeiten und gleichzeitig effiziente Schnelligkeit gehören zu den alltäglichen Herausforderungen von Pflegekräften. Allerdings sind sie oft überarbeitet, weil es meist zu viele Patientinnen und Patienten und zu wenig Personal gibt. Software-Bots können administrative Aufgaben übernehmen und Pflegepersonal entlasten.

Logistik

Bedeutung der Patientenlogistik
In Sachen Digitalisierung hat der Gesundheitssektor in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, aber laut eines Dienstleistungsanbieters aus dem niederländischen Zwolle gibt es im Bereich der Patientenlogistik noch eine Menge zu verbessern. Das technologieorientierte Unternehmen mit der Kernaktivität Soft- und Hardware stellt die menschliche Seite in den Vordergrund. Denn Ziel ist es, mit Hilfe der Technik administrativen Ballast zu beseitigen, so dass man Zeit spart, die dann für die Patienten im Behandlungsverhältnis genutzt werden kann.

Ergonomisches Arbeiten
Große Mengen an Lagerware, Verpflegung und Medikamenten sollen in der Sozialstiftung Bamberg in Oberfranken mit 900 Betten in personengeführten Flurförderzeugen ihre Bestimmungsorte erreichen. Mit einem durchschnittlichen Gewicht von 400 kg pro Container und etwa 2.000 Bewegungen täglich ist die Belastung enorm. Im Schnitt werden in Krankenhäuser dieser Größe täglich 27 Tonnen transportiert. Der herrschende Personalmangel und körperlich anstrengende Tätigkeiten fordern dem Servicepersonal dabei alles ab – mit negativen gesundheitlichen Folgen und daraus resultierenden Fehlzeiten im Klinikumfeld. Um Abhilfe zu schaffen, sollte eine ergonomische Transportlösung gefunden werden.